"Kein Platz für Diskriminierung" - Mattersburg reagiert auf Nazi-Eklat

Der SV Mattersburg hat am Dienstag auf den Nazi-Skandal beim Spiel gegen die Austria in der Bundesliga reagiert. Auf der Vereinshomepage distanzieren sich die Burgenländer von jeglichen Aussagen aus dem Zuschauerraum. Bei uns gibt es keinen Platz für Diskriminierung, heißt es aus Mattersburg.
Der SV Mattersburg hat am Dienstag auf den reagiert. Auf der Vereinshomepage distanzieren sich die Burgenländer von jeglichen Aussagen aus dem Zuschauerraum. Bei uns gibt es keinen Platz für Diskriminierung, heißt es aus Mattersburg.

"Wir distanzieren uns auf das Entschiedenste von den getätigten Rufen und verurteilen sie auf das Schärfste. Die Teilnahme an integrativen Maßnahmen wie der FARE-Aktionswoche ist für den SV Mattersburg nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern Jahr für Jahr ein echtes Anliegen. Integration, Offenheit und familienfreundliches Ambiente sind für uns nicht nur Schlagwörter, sondern gelebte Realität. Es ist auch hinlänglich bekannt, dass im Pappelstadion kein Platz für Rassismus und Diskriminierung ist", heißt es in einem Statement auf der Vereinshomepage.

Im Stadion hat man die Rufe wohl nicht so deutlich gehört, wie in der TV-Übertragung: "So hat unser Ordnerdienst beim Spiel gegen den FK Austria Wien eine Person des Stadions verwiesen, die durch lautstarke Beschimpfung von eigenen sowie gegnerischen Spielern, Schiedsrichter-Team und Funktionären störend aufgefallen ist. Die diskriminierenden Rufe wurden am vergangenen Samstag leider nicht wahrgenommen, ansonsten hätten wir umgehend reagiert. Wir werden versuchen, den Rufer ausfindig zu machen und ihm mitteilen, dass für ihn beim SV Mattersburg ebenso kein Platz ist wie für Diskriminierung!"
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