"Lockerheit fehlt!" Trainer widerspricht ÖSV-Star

Erstmals seit zwei Jahren kein Slalom-Läufer am Stockerl! Bei den ÖSV-Herren begann nach der Levi-Pleite die Ursachenforschung – mit geteilten Meinungen.
Klassischer Fehlstart! Erstmals seit zwei Jahren stand beim Rennen in Levi kein Österreicher im Slalom auf dem Weltcup-Podest. Und weil in 16 der 18 Rennen Marcel Hirscher auf dem Stockerl war, rückte der Name des Rekord-Gesamtweltcupsiegers gleich in Torlauf eins nach seiner Ära wieder voll in den Fokus.

Genau das wollte das ÖSV-Team im Hohen Norden vermeiden, es gelang aber nicht.

"Verkrampfung da"

So begann die Ursachenforschung für den ÖSV-Fehlstart mit Platz sieben durch Christian Hirschbühl. "Wir drei, vier sind jetzt das Team, an dem die Erwartungen hängen. Da ist halt teilweise Verkrampfung da. Aber das soll keine Entschuldigung sein. Wir können nur weiter hart arbeiten", sagte der Jungpapa Manuel Feller. Er war mit großen Hoffnungen gestartet, landete aber nur auf dem 15. Rang. Ein schwerer Fehler im Finale verhinderte einen Top-10-Platz.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Bester Österreicher wurde der Vorarlberger Christian Hirschbühl, der nach Halbzeitrang fünf noch an die siebente Stelle zurückfiel. Michael Matt, vor drei Jahren hier als Zweiter erstmals auf dem Weltcup-Podest, blieb am Ende nur Rang elf. Marco Schwarz wurde bei seinem Comeback 25., er machte Fehler in beiden Läufen.

"Alles in allem zu wenig"

Klar war: Am Ende war es zu wenig für die hohen Erwartungen. In einer ersten Analyse ortete Herren-Chef Andreas Puelacher Schwachstellen: "Den Läufern hat die Sicherheit gefehlt, sie haben daher zu wenig attackiert. Alles in allem war das zu wenig – wenn wir so auftreten, können wir nicht mithalten."

Fellers Meinung über die Verkrampfung wollte er nicht teilen. "Natürlich sind die Erwartungen hoch, aber das sind sie immer. Es ist uns vieles nicht so gelungen, wie wir das wollten. Aber daran müssen wir jetzt arbeiten. Wir haben weit mehr Können als das, was wir in Levi gezeigt haben."

Für die Abfahrer geht es bei den Speed-Rennen in Lake Louise am nächsten Wochenende weiter. Die Techniker bereiten sich auf den Riesentorlauf in Beaver Creek (USA/8.12.) vor.

Henrik Kristoffersen übernahm mit seinem 19. Weltcupsieg die Gesamtführung.

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