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"Mit Canadi ist es ein richtiger Neustart für uns al...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:16
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Trainereffekt bei Rapid? Seit Montag schwingt in Hütteldorf Damir Canadi das Zepter. "Der Start war schon mal vielversprechend", sagt Christoph Schösswendter. "Es geht ein gewaltiger Ruck durch die Mannschaft."

Trainereffekt bei Rapid? Seit Montag schwingt in Hütteldorf Damir Canadi das Zepter. "Der Start war schon mal vielversprechend", erzählt Christoph Schösswendter. "Es geht ein gewaltiger Ruck durch die Mannschaft."

Neun Punkte liegt Rapid in der Liga hinter Tabellenführer Sturm Graz. Am Sonntag gastiert man bei Meister Salzburg. Wird man bereits Canadis Handschrift erkennen? "Es wird sicher einige Zeit brauchen, bis die neuen Mechanismen und Vorstellungen in den Köpfen drin sind", sagt Schösswendter. "Aber das Fußballspielen an sich haben wir ja nicht verlernt. Es sind Kleinigkeiten, die wir ändern müssen."

Für den Innenverteidiger kam der Trainerwechsel durchaus überraschend. "Es waren in den letzten Wochen wenige Spiele dabei, die richtig schlecht waren. Wir waren oft dominant, hatten viele Torchancen. Das Hauptproblem war das eigene Unvermögen. Wenn ich nur die Heimspiele gegen Sassuolo oder Altach, oder auch das Derby hernehme: Was willst du einem Trainer vorwerfen, wenn du so dominant spielst, aber eine Vielzahl an Hochkarätern nicht nutzt", fragt Schösswendter.

"Zuerst vor der eigenen Tür kehren"

Der 28-Jährige richtet auch einen Appell an seine Mitspieler: "Wenn jeder zuerst vor seiner eigenen Tür kehrt, wird es wieder besser laufen. Ich hoffe, niemand wälzt die Schuld nur am vorigen Trainer ab. Ich selbst habe auch viel über die bisherige Saison nachgedacht, wie es so weit kommen konnte."

Dass mit Canadi ein absoluter "Liga-Insider" zur Mannschaft stößt, ist unbestritten. "Er kennt Rapid von den Gegneranalysen sehr gut – und alle anderen Mannschaften natürlich auch. Das ist enorm wichtig", sagt Schösswendter.

Erich Elsigan

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