"Morddrohungen" für Hütter-Fans, Boss besorgt

Vor dem Europa-League-Match bei Lazio geht in Frankfurt die Angst um. Die Fans des Hütter-Klubs werden vom Boss gewarnt.

Hooligan-Ärger in Rom. Erst vergangene Woche war es zwischen Fans von der AS Roma und ZSKA Moskau zu Ausschreitungen gekommen. Bei einer Messerstecherei wurden russische Fans verletzt. Jetzt sorgt Stadtrivale Lazio für Aufregung.

Der Klub ist berüchtigt für seine Gewalt-Exzesse und rechtsradikalen Fan-Gruppierungen. Frankfurt zittert vor dem Europa-League-Rückspiel in der italienischen Hauptstadt vor den Hooligans.

Racheaktion?

Denn: Beim Hinspiel hatten Frankfurt-Raudis die Gästefans in der Innenstadt überfallen, ihnen ein Banner gestohlen und zum Hohn im Stadion präsentiert. Jetzt geht die Angst vor Racheaktionen um.

Klub-Boss Peter Fischer wandte sich mit einem Appell an die eigenen Fans. Wenn Adi Hütter mit seiner Truppe bei Lazio gastiert, sollen die Fans doch bitte zuhause bleiben und das Spiel im TV sehen.

Frankfurt verkauft 5800 Auswärtskarten an die eigenen Fans, 10.000 wollen nach Italien. Viele könnten also ohne Tickets nach Rom reisen und dort entweder zur Zielscheibe von Lazio-Fans werden, oder selbst Ärger stiften.

Morddrohungen



Fischer ist besorgt: "In Rom gibt es eine ganz grausame, stark aus dem rechtsextremen Bereich kommende Gruppe, eine ganz schwere Nummer", sagte er im "Hessischen Rundfunk". Es sollen sogar Morddrohungen im Netz kursieren.

Das Spiel steigt am 13. Dezember. Der Ticketverkauf ist angelaufen, darum geht schon jetzt die Angst beim Hütter-Klub um. (Heute Sport)

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