Spanien-Coach wollte Spieler nicht "umbringen"

Spanien kassierte in der Nations League eine 2:3-Niederlage gegen England. Coach Luis Enrique gab danach tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt.

Der 3:2-Erfolg von England gegen Spanien geht durchaus als Überraschung in die Fußball-Geschichte ein. Schließlich verloren die Iberer erstmals seit 15 (!) Jahren daheim ein Pflichtspiel.

Dass die Serie nach 38 Spielen reißen würde, war bereits zur Pause absehbar. Die "Three Lions" führten durch Tore von Raheem Sterling (16., 38.) und Marcus Rashford (29.) mit 3:0. Einen derart hohen Rückstand nach 45 Minuten hatte es in der spanischen Verbandsgeschichte noch nie gegeben.

"Musste Team aufbauen"

Nach der Partie verriet Trainer Luis Enrique, welche Worte er in der Kabine an seine Kicker richtete. "Ich wusste, dass meine Mannschaft mit der Einstellung, die sie hat, keine Standpauke oder drei Auswechslungen braucht. Ich musste sie aufbauen, ihr ein paar taktische Mittel mit auf den Weg geben und sie wieder positiv stimmen. Es ist wahrscheinlich schlecht, wenn ich das sage, aber mir ging es in der Pause richtig gut. Normal wäre es ja gewesen, die Spieler umzubringen, aber ich habe sie aufgebaut."

Tatsächlich holte Spanien noch zwei Treffer auf. Dennoch stand am Ende eine 2:3-Pleite.

(red)

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