"Nur" 0:1! Inter wirft Barca raus

- Zehn Mailänder verteidigen das 3:1 aus dem Hinspiel mit Erfolg - Führungstreffer der Spanier fällt zu spät - Auch 76 (!) Prozent Ballbesitz helfen Barcelona nicht, Messi und Co. zerbrechen an Mourinhos Abwehrwall

Das Finale in der Champions League am 22. Mai in Madrid (Sp) heißt Bayern München gegen Inter Mailand. Nach dem 3:1 im Hinspiel schafften die Italiener trotz einer 0:1-Niederlage im ausverkauften Camp Nou die Sensation zum Aufstieg. Inter spielte ab Minute 28 (Rot für Motta) zu zehnt. Der Abwehrriegel hielt lange, erst knapp vor Schluss (86.) gelang Pique das 1:0 für Barcelona - zu wenig.

Der Schlüssel für den Inter-Erfolg? Die Entschärfung von Weltfußballer Messi. Wie im Hinspiel wurde der Argentinier von zwei, drei Gegenspielern attackiert. Aufregung in Minute 28: Nach einem leichten Schlag mit der Hand gegen das Gesicht von Busquets schickte Referee de Bleeckere (Bel) Inters Motta mit Rot vom Feld - eine umstrittene Entscheidung. Jetzt zogen die Italiener das Abwehrnetz noch enger. Die Stürmer Etoo und Milito halfen im Mittelfeld aus.

In Minute 32 kam Messi ein einziges Mal durch. Seinen Schlenzer parierte Inter-Goalie Cesar aber sensationell. In Hälfte zwei hatte der Brasilianer noch weniger zu tun - bis zur 86. Spielminute. Da gelang Pique (aus abseitsverdächtiger Position) das 1:0. Jetzt stürmte nur noch Barca, de Bleeckere ließ vier Minuten nachspielen - Inter rettete das Ergebnis über die Zeit.

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