"Nur Schiri Hameter verhinderte Rapid-Plan"

"Heute"-Fußballexperte Frenkie Schinkels analysiert den Liga-Hit. Warum Rapid Wien am Ende gegen Red Bull Salzburg den Kürzeren zog.

Rapid Wien gegen Red Bull Salzburg – das war Werbung für Österreichs Fußball: ein Topspiel, schnell, rassig, Spielwitz, taktische Raffinessen, Tore, Siegeswille auf beiden Seiten.

"Niederlage spricht nicht gegen Rapid"

Dass am Ende Rapid verlor, spricht nicht gegen die Wiener, mehr für Salzburgs Klasse. Und auch für Coach ­Rose. Topscorer Dabbur hat er nicht auf der Bank gelassen, weil er überspielt ist, sondern weil die schnelleren Hwang und ­Minamino den Hütteldorfern mehr Probleme bereiteten.

Notbremse von Miranda

Aber auch der Plan von Djuricin, Schobesberger in die Spitze zu stellen, war gut. Nur Schiri Hameter verhinderte, dass er ganz aufging – indem er Miranda nach seiner Notbremse nicht früh vom Platz schickte. Auch Joelinton hätte für sein derbes Foul an Ulmer Rot gebührt. Für so eine Aktion braucht Rapid sicher keinen Brasilianer.

Fink hat nicht Recht

Ein ähnlich hässliches Foul leistete sich auch Austrias Kadiri gegen Wolfsberg, sah zu Recht Rot. Doch Coach Fink kritisierte lieber die Schiedsrichter. „Sind eh alle schlecht", meinte er. Hat er recht? Nein! In Wolfsberg war der Referee Durchschnitt – und passte sich damit dem Mäßig-Kick beider Mannschaften an.

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