Geballte Fußball-Kompetenz in Wien! Die Präsidenten von fünf EM-Startern trafen einander am Montag zum Infoaustausch. Einer von ihnen: Sándor Csányi, Boss von Österreichs EURO-Auftaktgegner Ungarn. "Heute" bat ihn zum Interview.
Geballte Fußball-Kompetenz in Wien! Die Präsidenten von fünf EM-Startern trafen einander am Montag zum Infoaustausch. Einer von ihnen: Sándor Csányi, Boss von Österreichs EURO-Auftaktgegner Ungarn. "Heute" bat ihn zum Interview.
"Heute": Herr Csányi, was ging Ihnen durch den Kopf, als Österreich zu Ungarn gelost wurden?
Sándor Csányi: "Mir fiel die lange Geschichte ein. Das Duell gab es über 100 Mal, das letzte ist jedoch zehn Jahre her. Höchste Zeit also."
"Heute": Wer ist für Sie der Favorit?
Csányi: "Österreich ist besser. Ihr seid Nummer zehn der Welt, wir sind 19. Aber im Fußball ist alles möglich. Hoffentlich können nach der Gruppenphase beide lachen."
"Heute": Wenn Sie einen österreichischen Spieler für Ungarn aufstellen könnten, wer wäre das?
Csányi: "Alaba ist sicher der Stärkste. Ich kenne aber auch Garics – er hat ja ungarische Wurzeln."
"Heute": In Budapest entsteht ein neues Mega-Stadion. Auch Wien hätte gerne eines. Haben Sie Tipps?
Csányi: "Nein, aber unsere Regierung hat erkannt, wie wichtig es ist, in Sport zu investieren. Es werden alle Erstliga-Stadien renoviert."