"ÖSV-Herren fahren die falsche Technik"

Marc Girardelli sieht einen technischen Fehler bei den ÖSV-Herren.
Marc Girardelli sieht einen technischen Fehler bei den ÖSV-Herren.Bild: GEPA-pictures.com
"Heute"-Skiexperte Marc Girardelli analysiert die ÖSV-Krise. Beim Slalom-Team ortet der fünffache Gesamtweltcupsieger einen technischen Fehler.
Keine Ahnung, warum ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel der Nationencup so wichtig ist. Im schlechtesten Fall wird Österreich nach 30 siegreichen Jahren Zweiter. Na und? Selbst ich war als Ein-Mann-Team bei den Herren einmal Dritter. Eine Wertung zum Vergessen.



Schwerpunkt zu weit hinten

Viel wichtiger als die Punkte zu addieren, wäre ein Blick auf die Technik. Da hapert es derzeit im ÖSV-Team gewaltig. Im Zielhang von Madonna sah das jeder mit freiem Auge und ohne Zeitlupe: Noel, Kristoffersen oder Yule stehen anders am Ski. Sie hängen vorne, drücken die Knie nach vorne – so wie Hirscher in seiner besten Zeit.

Innenskifehler von Feller nur Frage der Zeit

Das ÖSV-Team fährt zu passiv. Das Paradebeispiel war Matt. Er ist mit dem Schwerpunkt zu weit hinten, die Ski biegen sich nie komplett durch, kommen nicht ins Carven. Der Innenskifehler von Feller war nur eine Frage der Zeit. Das Problem: In der passiven Position kannst du keine Fehler ausmerzen. Positiv war Johannes Strolz, der Fehler machte und schnell war. Ein gutes Zeichen. Die Fehler kriegt er auch noch weg.

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