Bis zur 90. Minute hatte die Austria AEK Athen am zweiten Spieltag der Europa League am Rande einer Niederlage. Trotzdem: Die "Stimmung ist positiv".
Bis zur 90. Minute lagen die Veilchen im Athener Olympiastadion in Front, hatten dank eines neuerlich bärenstarken Patrick Pentz im Tor die Lage im Griff. Bis AEK-Stürmer Marko Livaja in der 90. Minute ausglich. Da hatte die violette Defensive geschlagen, waren Holzhauser und Serbest nicht im Bilde gewesen.
Bitterer Beigeschmack: Der Torschütze stand darüber hinaus im Abseits. "Direkt nach dem Spiel sieht man es natürlich noch emotionaler, da war ich schon sehr enttäuscht, weil wir trotz einer sehr guten Leistung nicht gewonnen haben", ärgerte sich Austria-Coach Thorsten Fink.
Mit etwas Abstand konnte der Deutsche zufrieden bilanzieren. "Es überwiegt natürlich die positive Stimmung, denn wir haben auswärts einen Punkt mitgenommen, eine sehr starke Leistung gezeigt und für den direkten Vergleich mit AEK auch ein gutes Ergebnis erzielt. Deshalb können wir zufrieden sein", so Fink. Kapitän Raphael Holzhauser ergänzte: "Man kann dem Sieg nachtrauern, aber das bringt halt nichts."
In der Europa League wird bei Punktegleichstand nicht wie in der Bundesliga die Tordifferenz, sondern zuerst das direkte Duell hergenommen. Dieses könnte für Violett sprechen, steigt doch das womöglich entscheidende Gruppen-Duell gegen die Athener am letzten Spieltag. AEK Athen gastiert am 7. Dezember im Prater-Oval.
(wem)