"Böser" Pacult allein im Regen

Keine Schützenhilfe für Peter Pacult von den Liga-Coaches! In einer Frontal-Attacke hatte der Rapid-Coach Teamchef Didi Constantini die lange Kasernierung der Spieler vor dem Duell mit Spanien (18.11., Happel-Stadion) vorgeworfen. Nun stellen sich die Trainer von Austria, LASK und Salzburg gegen ihn. Das wurde besprochen, kein Problem für uns, sagt Sturm-Trainer Franco Foda.
Eine Woche Kasernierung für ein ÖFB-Testspiel um die goldene Ananas. Das brachte Pacult in Rage: Scheinbar bin wieder nur ich der Böse und die anderen halten mit ihrer Kritik hinterm Berg. Doch weit gefehlt: Gegenüber Heute unterstützte kein einziger der betroffenen Liga-Trainer die Kritik Pacults, der wegen des Nachtragsspiels gegen Sturm auch die Steirer als benachteiligt bezeichnet hatte.

Coach Franco Foda kontert: Es gibt keinen Grund, mich zu beklagen, wir haben ja in Innsbruck über das Trainingslager gesprochen. Nachsatz: Ich verstehe Pacult aber schon auch.

Karl Daxbacher schickt seine Kicker mit dem Veilchen-Segen ins Teamcamp. Das ist selbstverständlich, wir müssen den Teamchef unterstützen, erklärt er. Auch meine Spieler müssen während der Länderspielpause trainieren. Ebenso wenig hat LASK-Feldherr Matthias Hamann einzuwenden: Von mir gibt es sicher keine Beschwerde. Aber Rapid trifft es mit dem Europacup natürlich härter.

Auch Salzburg-Coach Huub Stevens steht hinter dem Teamchef. Wir müssen versuchen, Constantini zu helfen. Ich habe nur Wert darauf gelegt, dass der angeschlagene Schiemer geschont wird.

Wolfgang Kreuziger
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