"Rote" Rapidler erzürnen Celtic!

Vor dem Knüller gegen Celtic packen Pacult und Co. die Psychotricks aus! Erstmals nach fast 25 Jahren wird Rapid nächsten Donnerstag in der Europa League in rein roten Dressen spielen - wie 1984 beim 1:0-Sieg. Celtic-Legende Frank McGarvey ortet eine Riesenprovokation: "Unglaublich! Sie sind nicht mehr sicher, wenn sie aus dem Flieger steigen.
"Es sollte eigentlich ein Geheimnis bleiben, verriet Rapid-Sprecher Sharif Shoukry. Wir spielen nächsten Donnerstag in Glasgow ganz in Rot - so wie 1984 beim legendären 1:0.

Damit wird Rapid exakt 24 Jahre und neun Monate nach dem historischen Spiel erstmals wieder in dieser Farbe zu sehen sein, um den Geist von Manchester heraufzubeschwören. "Ursprünglich hätten Hose und Stutzen blau sein sollen, doch Rapid wollte alles wie damals, erzählt Adidas-Verantwortlicher Roland Königshofer. Letzte Woche gab auch die UEFA grünes Licht für die "rote Änderung. 

Doch seit dem Skandal 1984, bei dem sich Celtic nach einer angeblichen Kopfverletzung Rudi Weinhofers und des dadurch erzwungenen Wiederholungsspiels um den späteren Aufstieg im Cupsieger-Bewerb betrogen fühlte, liegen nun die Nerven völlig blank.

Ich kann nicht glauben, dass die Wiener sich das erlauben und den Mythos von damals beschmutzen, ist McGarvey, 1984 als Celtic-Stürmer dabei, gegenüber Heute außer sich. "Rapid sticht in ein Hornissennest, die Fans werden das nicht tolerieren. Deswegen warne ich: Rapid hat ein Sicherheitsproblem ab dem Zeitpunkt, wo es anreist.   

Bevor es allerdings nächste Woche vor 60.000 Fans im Celtic Park rund geht, muss der Rekordmeister heute in Kapfenberg (19.30 Uhr) den Liga-Alltag bewältigen. Ein Sieg könnte den Tabellensechsten aus Wien wieder kräftig nach oben spülen. Coach Peter Pacult glaubt an sichere drei Punkte in der Obersteiermark: "Mein Team war zuletzt stets konzentriert, jeder kämpft ums Leiberl. 

Wolfgang Kreuziger
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