"Rotzfreche Ösis wie eine Sacher-Torte verputzt"

Groß war nach dem Heimsieg gegen Schweden die Vorfreude und Zuversicht vor dem Spiel in München gegen Deutschland. Es folgte ein 0:3 und aufgezeigte Grenzen. Die Deutschen haben Österreich wieder einmal in die Schranken gewiesen. Die Presse bei unserem Nachbarn wusste dies ebenfalls für sich auszunützen!

. Die Deutschen haben Österreich wieder einmal in die Schranken gewiesen. Die Presse bei unserem Nachbarn wusste dies ebenfalls für sich auszunützen!

"Bild": "Jogi watscht die Ösis ab. Der 9. Sieg gegen die Ösis in Folge. In Deutschland gab‘s für Österreich seit 1931 nichts zu holen. Schöne Tradition... In den letzten Minuten wird‘s zur Treterei: Drei Ösis sehen in drei Minuten Gelb. Anders können sie uns offenbar nicht wehtun."

"Hamburger Morgenpost": "DFB-Elf schickt Österreich 3:0 nach Hause. Es sollte eine Fünf-Sterne-Party werden – und so kam es dann auch. Neunter Sieg in Folge gegen Österreich, die 68.000 Fans in der Allianz Arena sahen eine deutsche Mannschaft, die jederzeit Herr der Lage war. Nichts Neues also gegen die Ösis – aber leider auch das alte Lied und Leid in München. Sobald in der Allianz Arena Fußball gespielt wird, sind vor allem die Gästefans zu hören. Das war auch gestern so. 14.000 unserer Nachbarn fuhren über die Grenze, um Austria anzufeuern."

"Abendzeitung": "Souveräner 3:0-Erfolg über Österreich."

"Express": "Ösis verputzt! Jogi freut sich schon auf die WM. Die Arena kochte. Sie bebte. Und unten auf dem Rasen fielen sich Jogis-Jungs um den Hals. Die rotzfrechen Ösis wie eine süße Sacher-Torte 3:0 verputzt. Die zuletzt anfällige Abwehr steht sicher, mit gekonnten Ballstafetten kontrollieren die Deutschen den Fußball-Erzfeind. Da hilft auch nicht die Unterstützung von 10.000 Ösi-Fans, die die Allianz-Arena in eine rot-weiße Partymeile verwandelten."

"Süddeutsche": "Zu null geht doch noch. Die Zuschauer sahen ein DFB-Team, das sich trotz verbesserter Grundordnung immer wieder kleine Unaufmerksamkeiten leistete. Sie sahen aber auch Österreicher, die das nicht nutzen konnten, weil sie zu viel Respekt hatten. Auch nach der deutschen Führung blieb das Team von Marcel Koller dem Primat des Konterns treu."

"Frankfurter Allgemeine Zeitung": Gegen Österreich klappt’s sogar zu null. In München machten zunächst auf den Rängen die Austria-Fans ein Spektakel und auf dem Platz führte sich die Mannschaft von Trainer Marcel Koller zu Beginn dann ebenfalls auf, als hätte sie ein Heimspiel. Mit wilder Entschlossenheit attackierten sie das deutsche Team weit in der gegnerischen Hälfte, und so war von spielerischer Entfaltung bei den Deutschen erst mal nichts zu sehen. Aber das gab sich bald. Der Schwung der Österreicher war nach einer Viertelstunde dahin, der ewige Außenseiter hatte sich ausgetobt."

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