"Schlieri" sah Teamspringen im Bett

Österreichs Skispringer haben den Teambewerb in Zakopane (POL) auf dem dritten Rang beendet. Der Sieg ging an Slowenien. Gregor Schlierenzauer hütet weiter das Bett, sein Start beim Einzelbewerb am Samstag ist fraglich. Unterdessen macht sich Skisprung-Legende Janne Ahonen bereit fürs Comeback.


Noch immer ist unklar, wann Schlierenzauer wieder im Weltcup angreifen wird. Beim Teambewerb am Freitag fehlte der Tourneesieger noch aufgrund seiner Grippe, wandte sich aber via "Facebook" an seine Fans: "Hi Leute, ich melde mich aus meinem Bett und verfolge meine Kollegen beim Teamspringen. Mir geht es schon besser."

Am Samstag steht der nächste Weltcup-Bewerb in Zakopane auf dem Programm. Schlierenzauer hätte die Möglichkeit, mit Matti Nykänen, der mit 46 Weltcup-Erfolgen die ewige Siegerliste anführt, gleichzuziehen. Bisher wollte sich aber noch niemand festlegen, ob der Tiroler an den Start gehen wird.

Ohne Schlierenzauer sprangen Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler, Thomas Morgenstern und Stefan Kraft im Teambewerb auf den dritten Platz. Slowenien gewann vor Polen. Den ÖSV-Adlern fehlten 32,4 Punkte auf das Sieger-Team.

Ahonen bastelt am Comeback

Die Überraschungsmeldung kam aber aus dem finnischen Lager, das sich derzeit in einer tiefen Krise befindet. Der fünffache Tourneesieger Janne Ahonen will im kommenden Olympiajahr sein Comeback feiern. "Ich habe mich ein paar Jahre ausgeruht und bin wieder total frisch. Nichts hält mich jetzt davon ab, ein Jahr lang alles zu geben", sagte Ahonen dem Fernsehsender MTV3.
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