Sport

"Schweini" entschuldigt sich bei Bundespräsident

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:35

Es war einer der Aufreger des Finales der Champions League: Bastian Schweinsteiger läuft kommentarlos an Bundespräsident Joachim Gauck vorbei, der ihm die Hand schütteln möchte. Jetzt entschuldigte sich der Bayern-Kicker für diesen Fauxpas.

"Wer sich nur ein wenig in meine Situation hineinversetzen kann, und wer auch das Foto sieht: Ich habe in diesen Momenten, nach dieser großen Enttäuschung, nichts mehr um mich herum wahrgenommen", erklärte Schweinsteiger. Nach dem von ihm verschossenen Elfer, der Chelsea den Weg zum Sieg ebnete, war er "verzweifelt, enttäuscht, wie paralysiert. Die Hand des Bundespräsidenten habe ich nicht gesehen".

Außerdem räumte der deutsche Nationalteamkicker mit dem Gerücht auf, er habe Gauck den Handschlag absichtlich verweigert: "Dies ist auf keinen Fall richtig, dies ist ein Missverständnis. Es tut mir leid, dass dieser Moment einen anderen Eindruck zugelassen hat. Ich möchte mich beim Bundespräsidenten dafür entschuldigen."

Gauck zeigte Verständnis für "Schweinis" Gefühls-Wirr-Warr. "Total okay, kein Problem. Der muss sich nicht entschuldigen, weil ich gesehen habe, wie er sich gefühlt habe", erklärte das deutsche Staatsoberhaupt auf Antenne Bayern.

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