"Stehen länger hinter Ilzer als hinter den Spielern"

Austria-Sportvorstand Peter Stöger
Austria-Sportvorstand Peter StögerBild: GEPA-pictures.com
Mit der 0:3-Niederlage in Wolfsberg war der schlechteste Austria-Saisonstart aller Zeiten perfekt. Peter Stöger hat bereits die Spieler als Schuldige ausgemacht, will am Trainer festhalten.
Fünf Punkte aus sieben Saisonspielen, nur Tabellenrang zehn, dazu das Aus in der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation – die Veilchen taumeln weiter durch die Liga. Am Sonntag geht es gegen Altach (14.30 Uhr). Da müssen drei Punkte her. Das wissen auch die Spieler.

Sport-Vorstand Stöger sprach vor dem Schicksalsspiel der Veilchen gegen den Tabellen-Achten Klartext. "Manche Spieler sind vielleicht noch nicht so weit, um dem Druck hier standzuhalten und manche haben vielleicht auch nicht die nötige fußballerische Qualität", zieht der violette Sportvorstand schonungslos Bilanz.

"Es sind manche dabei, die die Persönlichkeit, die man bei so einem Klub braucht, noch nicht haben oder einfach nicht haben. Da bin ich ein kritischer Geist. Das muss man klar ansprechen, werden wir auch intern machen", greift Stöger ungewohnt hart den eigenen Kader an.

CommentCreated with Sketch.4 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Lage ist jedenfalls ernst. Die Austria ist dem Abstieg näher als der Meistergruppe. Auf Platz sechs fehlen sechs Punkte. Und auf die Europacup-Ränge zehn. Trotzdem ist eine Trainerdiskussion am Verteilerkreis kein Thema. "Wir werden länger hinter Christian Ilzer stehen als hinter manchem Spieler. Die Kommunikation zwischen Trainerteam und Mannschaft passt. Dass der Trainer aber nicht mit den Leistungen zufrieden ist, ist klar."

Stöger selbst hatte bei der Trainersuche der Austria mitgewirkt, sich vor seinem Engagement als Sportvorstand in beratender Funktion für den Erfolgscoach von Hartberg und Wolfsberg ausgesprochen.

Doch Ilzer selbst sucht noch die Abstimmung, ist mittlerweile von seinem starren 4-4-2 mit Raute abgegangen, brachte zuletzt Rechtsverteidiger Florian Klein im Mittelfeld, Tarkan Serbest in der Innenverteidigung. Mit überschaubarem Erfolg.



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