"Teamkollegen haben mich in die Schranken gewiesen"

Bild: GEPA pictures/ Christian Walgram

Direkt vom Mölltaler Gletscher nach Wien! Marcel Hirscher absolvierte am Freitag in der Zentrale seines Sponsors Raiffeisen die traditionelle Pressekonferenz. Nur zwei Stunden zuvor stand der Salzburger noch auf den Skiern, um an der Feinabstimmung für die kommende Saison zu arbeiten. Denn in den ÖSV-Zeitläufen wurden dem 27-Jährigen die Grenzen aufgezeigt.

Direkt vom Mölltaler Gletscher nach Wien! absolvierte am Freitag in der Zentrale seines Sponsors Raiffeisen die traditionelle Pressekonferenz. Nur zwei Stunden zuvor stand der Salzburger noch auf den Skiern, um an der Feinabstimmung für die kommende Saison zu arbeiten. Denn in den ÖSV-Zeitläufen wurden dem 27-Jährigen die Grenzen aufgezeigt. 

"Ich habe zu 90 Prozent alleine trainiert, da hat sich alles ganz gut angefühlt. Bis zum Samstag. Da haben mir die Teamkollegen ordentlich in die Schranken gewiesen. Pretty hard landing", schilderte Hirscher am Freitag, fügte aber hinzu: "Das kriege ich aber hoffentlich in einem Monat hin. Jeder muss noch Material testen. Das ist das Spannendste an dieser Phase." 

Prioritäten will der Salzburger in der WM-Saison nicht setzen. "Es ist jedes Jahr dieselbe Antwort. Man muss in die Saison reinfinden, Step by Step schauen. Es gibt keinen Fokus." Die Trainingsumfänge sind hart. "Sechs Läufe mit rund 55 Sekunden. Außerdem hab ich im Frühling mehr am Rad trainiert, mehr auf Ausdauer gesetzt." 

Wie oft der fünffache Weltcup-Gesamtsieger die langen Latten im Weltcup anschnallen wird, wollte Hirscher nicht verraten. "Sicher ein Mal bei der Kombi bei der WM. Die Kerndisziplinen müssen aber funktionieren, bevor ich Experimente wage." 

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