Sport

"Unfair!" Stahlen Vettel und Ferrari Leclerc Sieg?

In Singapur gewann Sebastian Vettel erstmals seit 392 Tagen wieder ein Formel-1-Rennen. Sein Teamkollege Charles Leclerc fühlte sich benachteiligt.
Heute Redaktion
13.09.2021, 15:50

Er krallte sich die Pole-Position, ließ beim Start nichts anbrennen und ging als Erster in die engen Kurven des Stadtkurses von Singapur – Charles Leclerc machte eigentlich alles richtig. Und dennoch musste der 21-jährige Monegasse mit ansehen, wie sein Ferrari-Teamkollege Sebastian Vettel seinen ersten Rennsieg seit 392 Tagen feierte, während er selbst seinen Frust nicht verbergen konnte.

"Mir wurde der Sieg gestohlen", erklärte Leclerc, der bei seinem Boxenstopp entschieden mehr Verkehr als Vettel hatte und von diesem dadurch überholt wurde. Der Jungstar schäumte vor Wut: "Was zur Hölle? Das ist unfair!" Immer wieder ließ der Pole-Man, der die bessere Strategie für sich beansprucht hätte, seinem Ärger über den Boxenfunk freien Lauf. "Mein Kopf ist unten und wird bis zum Ende des Rennens unten bleiben", teilte er etwa mit. "Ich wollte nur, dass ihr wisst, wie es mir geht."

Ferrari feiert einen Doppelsieg – doch hinter den Kulissen kracht es mal wieder gewaltig bei den Italienern.

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