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"Unverdient, dass wir nicht gewonnen haben"

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:23

Die Kicker der österreichischen Nationalmannschaft waren sich nach dem Spiel allesamt einig: Gegen dieses spielerisch schwache Wales war mehr möglich. Doch aus dem Punktegewinn gegen die Sensationself der EM in Frankreich nimmt die rot-weiß-rote Auswahl viel Selbstvertrauen mit. Wurde doch gleich zwei Mal ein Rückstand aufgeholt.

Die Kicker der war mehr möglich. Doch aus dem Punktegewinn gegen die Sensationself der EM in Frankreich nimmt die rot-weiß-rote Auswahl viel Selbstvertrauen mit. Wurde doch gleich zwei Mal ein Rückstand aufgeholt. 

Hauptverantwortlich dafür war Marko Arnautovic, der eine bärenstarke Partie ablieferte, im zweiten Durchgang angeschlagen raus musste. "Es war sehr unverdient, dass wir nicht gewonnen haben. Wir waren über 90 Minuten klar die bessere Mannschaft - und klar ganz groß geschrieben", meinte der England-Legionär nach der Partie. "Wir haben alles probiert, um noch zu gewinnen. Manchmal hat uns das Glück gefehlt." 

Am Ende war nach Meinung des Stoke-Legionärs mehr drinnen: "Wir sind eine Mannschaft, die nie aufgibt. Nach dem 2:2 war es ein Sturmlauf auf ein Tor." Ähnlich sah es auch Abwehrchef Aleks Dragovic: "Die Waliser wissen selbst nicht, warum sie mit einem Punkt nach Hause fliegen. Wir haben gewusst, wie wir sie knacken können. Jeder hat alles gegeben, keiner kann sich etwas vorwerfen." 

Neo-Kapitän Julian Baumgartlinger hob die Kampfkraft des ÖFB-Teams hervor. "Da war viel Leidenschaft, viel Power, sodass wir wieder zurück ins Spiel gekommen sind. Das war ein klarer Fortschritt gegenüber dem Georgien-Spiel." Dabei sieht der Mittelfeld-Motor auch einen Lerneffekt für die Zukunft: "Es war wichtig, zu sehen, dass uns erst einmal wer schlagen muss." 

Teamkeeper Robert Almer machte sich hingegen über die beiden unnötigen Gegentreffer Gedanken. "Das erste Tor darf so nicht passieren, auch wenn der Schuss dann schön war und beim zweiten Treffer sind Erinnerungen an Frankreich hochgekommen. Wir müssen schauen, dass wir so etwas vermeiden." Mit der Leistung des Teams war auch der Schlussmann, der zu Beginn der zweiten Hälfte ausgetauscht werden musste ("Der Muskel hat zu gemacht"), zufrieden: "Wir haben so agiert, wie bei der EM-Quali. Ein Schritt in die richtige Richtung." Den nächsten kann das Team am Sonntag in Belgrad machen.

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