"Virenschleuder" Anfield schuld an Corona-Toten

Bild: imago images

Es war das letzte große Europacup-Spiel vor dem Lockdown. Liverpool flog gegen Atletico Madrid an der Anfield Road aus der Champions League. Der Fußball-Gipfel vor 52.000 Zuschauern soll nun schuld an mehreren Corona-Todesfällen sein.

Trotz anlaufender Ausgangsbeschränkungen wurde am 11. März noch an der ausverkauften Anfield Road gekickt. Die legendäre Heimstätte der Reds wurde laut einem Bericht der BBC zur Virenschleuder.

Auch 3.000 Fans aus Madrid reisten nach Liverpool und steckten sich bei der Champions-League-Sternstunde ihrer Atleti mit dem Coronavirus an. Schon vor dem Spiel hagelte es kräftig Kritik, dass man die Partie mit Zuschauern ausgetragen hatte.

Nun sollen mehrere Todesfälle auf diese eine Nacht an der Anfield Road zurückzuführen sein.

"Es wird sehr interessant sein, zu sehen, welche Beziehung zwischen den in Liverpool zirkulierenden Viren und den in Spanien zirkulierenden Viren besteht, wenn die Untersuchung abgeschlossen ist", sagt Angela McLean, die wissenschaftliche Beraterin der britischen Regierung.

In Liverpool fand zu dieser Zeit zudem auch das Pferderennen im Zuge des Cheltenham Festivals vor 250.000 Menschen statt. Die britische Regierung betont jedoch, die richtigen Entscheidungen im Bezug auf die Veranstaltungen getroffen zu haben.

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