"Watsche" für Didi Constantini

Wutrede von Paul Gludovatz! Der Erfolgscoach von Ried, 2007 gefeierter Trainer der damaligen U20-Truppe, nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Wenige Wochen vor der Neuauflage der U20-WM kritisiert er die Strukturen beim ÖFB und auch Didi Constantini.

„Das Geraunze, dass einige Spieler nicht für die WM abgestellt werden, ärgert mich. Ich habe damals im Jänner begonnen, meinen Kader zusammenzustellen, habe unzählige Gespräche geführt – am Ende habe ich alle bekommen, die ich wollte“, sagt Gludovatz, der aber nicht nur U20-Coach Andi Heraf, sondern auch A-Team-Trainer Didi Constantini in die Pflicht nimmt.

„Die Kontakte zwischen Fußball-Bund und den Bundesliga-Trainern sind doch nur Alibi. Sie müssten ihre Teamspieler auch im Training beobachten, mit den Coaches reden, einfach das Feld mehr beackern. Anrufen alleine genügt nicht“, poltert Gludovatz. Kritik kommt auch von Herbert Prohaska.

Österreichs Jahrhundert-Kicker kann nicht nachvollziehen, dass zum Beispiel Salzburg keine Spieler für die U20-WM freigibt. „Das ist ein Witz“, sagt er. „Ein Armutszeugnis für diesen Verein.“

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