Erleichterung im Nationalteam! Nach dem 4:0 gegen Kasachstan träumt die ÖFB-Elf wieder von der WM 2014. Nur einer steigt auf die Euphoriebremse: Teamchef Marcel Koller. "Der Sieg war wichtig, aber wir sind nicht Weltspitze", sagte er nach einer kurzen Nacht. Für Alaba, Janko und Arnautovic gab es Extralob.
Erleichterung im Nationalteam! Nach dem 4:0 gegen Kasachstan träumt die ÖFB-Elf wieder von der WM 2014. Nur einer steigt auf die Euphoriebremse: Teamchef Marcel Koller. "Der Sieg war wichtig, aber wir sind nicht Weltspitze", sagte er nach einer kurzen Nacht. Für Alaba, Janko und Arnautovic gab es Extralob.
Koller hält den Ball flach. Trotz Gala gegen die Nummer 147 der Welt – dem ersten Dreier in der Quali – bleibt der Schweizer Realist: "Das war Kasachstan, nicht Deutschland oder Schweden. Die sind alle vor uns." Stimmt! Um sich für Brasilien zu qualifizieren, müssen im nächsten Jahr die direkten Duelle gewonnen werden.
"Es ist aber wichtig, dass man weiß, wo man herkommt. Wir sind nicht einmal unter den Top 30. Es werden wieder schlechte Tage kommen", warnt Koller vor Rückschlägen. Verhindern soll sie David Alaba. Der Youngster glänzte in seinem ersten Pflichtspiel seit fünf Monaten mit zwei Assists und einem Tor. Sein kongenialer Partner Marko Arnautovic bereitete zwei Treffer vor, Marc Janko scorte doppelt.
Von Koller gab es Extralob:
"Alaba ist ein fantastischer Mensch. Ich wusste, dass man im ersten Spiel nach einer Verletzung besonders motiviert ist."
"Arnautovic kann Spiele entscheiden. Er hat genau das gemacht, was wir von ihm verlangt haben. Manchmal muss man ihn eben ein bisschen sticheln."
"Janko ist ein Stürmer von internationalem Format – wenn er bedient wird. Er ist im Sechzehner immer präsent."