"Wildsau" Max Franz verrät Medaillen-Geheimnis

Bild: GEPA pictures

Das Warten hat ein Ende! Zwölf Jahre nach Platz drei von Michael Walchhofer in Bormio dürfen sich Österreichs Ski-Herren wieder über eine Abfahrts-WM-Medaille freuen - ebenfalls in Bronze. Der "Erlöser" hört auf den Namen Max Franz. "Ich bin so froh, dass ich es runtergebracht habe", jubelte der 27-Jährige Kärntner.

Das Warten hat ein Ende! Zwölf Jahre nach Platz drei von Michael Walchhofer in Bormio dürfen sich Österreichs Ski-Herren wieder über eine freuen – ebenfalls in Bronze. Der "Erlöser" hört auf den Namen Max Franz. "Ich bin so froh, dass ich es runtergebracht habe", jubelte der 27-Jährige Kärntner.

0,02 Sekunden lag er auf der wegen Nebels verkürzten "Corviglia", die ohne der spektakulären Startpassage "Freier Fall" auskommen musste, vor den beiden Vierten Jansrud (NOR) und Küng (SUI). Auf Silber von Guay (CAN) fehlten 0,25 Sekunden, auf die Goldene von Feuz (Sz) 37 Hundertstel. Fazit: "Hauptsache am Podest."

Der Gröden-Sieger verdankte seinen Erfolg einem spontanen Ski-Wechsel. "Ich kam in den Trainings nicht um die Kurven. Ich wusste, an mir liegt es nicht, es kann nur der Ski sein. Ich habe ein zwei Jahre altes Modell ausgegraben – es hat sich ausgezahlt."

Gegen Feuz war allerdings kein Kraut gewachsen. Der Hausherr verwandelte die mit 40.000 Fans gefüllte Zielarena in ein Tollhaus. "Bei der HeimWM zu gewinnen – unglaublich. Ärzte sagten, dass ich nach meiner Verletzungen nie wieder Skifahren kann", gestand der 30-Jährige, der mit der österreichischen Ex-Läuferin Katrin Triendl liiert ist. "Jetzt wird ordentlich gefeiert."

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