"Wir machen das wie die Isländer"

Anpfiff für die Wiener Austria! Am Donnerstag (21.05 Uhr) starten die Violetten gegen Kukesi in die Europa-League-Quali. Coach Thorsten Fink unterhielt sich vor dem ersten Pflichtspiel der Saison mit "Heute" über Erwartungen, Saisonziele, das Vorbild Island und die Transferaktionen der Gegner.

Anpfiff für die ! Am Donnerstag (21.05 Uhr) starten die Violetten gegen Kukesi in die Europa-League-Quali. Coach Thorsten Fink unterhielt sich vor dem ersten Pflichtspiel der Saison mit "Heute" über Erwartungen, Saisonziele, das Vorbild Island und die Transferaktionen der Gegner.
"Heute": "Herr Fink, mit dem wartet auf die Austria gleich im ersten Pflichtspiel eine ganz wichtige Partie. Ist das Team bereit?"

Thorsten Fink: "Wir haben bisher eine gute Vorbereitung hinter uns gebracht, haben in den Testspielen gute Resultate erzielt. Wir werden das nicht überbewerten, sondern die Partie sehr, sehr ernst nehmen. Insgesamt habe ich ein gutes Gefühl."

"Wie unangenehm ist ein Gegner wie Kukesi?"

"Man könnte sagen es ist ein Gegner, gegen den man nur verlieren kann. Wir sind ganz klar der Favorit, aber es ist das erste Pflichtspiel für uns. Deswegen werden wir nicht überheblich sein. Island hat bei der EM gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn man einen Außenseiter unterschätzt."

"Was wissen Sie über Kukesi? Was können die Fans erwarten?"

"Wir müssen über den Kampf zum Sieg kommen. Kukesi ist physisch sehr stark, die werden hart fighten. Außerdem haben sie zwei Spieler von Albanien-Meister Skënderbeu für einen Monat verpflichtet (Anmerkung: Mittelfeld-Regisseur Bekim Dema und Innenverteidiger Albi Alla). Ich frage mich, ob das überhaupt rechtens ist. Jedenfalls haben wir sie intensiv beobachtet, sind gut vorbereitet."

"Auf die Europa-League-Quali folgt am 24. Juli der -Auftakt gegen Aufsteiger St. Pölten. Welche Ziele hat sich die Austria für die Liga gesetzt?"

"Die Top drei sind natürlich immer ein Ziel. Wir wollen in der Tabelle auf jeden Fall vor Rapid stehen, auch eine Rolle im Kampf um Platz eins spielen. Wir wissen aber, dass das ganz schwer wird. Salzburg arbeitet mit anderen Beträgen und hat Möglichkeiten, die uns nicht zu Verfügung stellen. Aber trotzdem wollen wir ganz nach oben."

"Wie wollen Sie diese ambitionierten Ziele erreichen?"

"Wir machen das wie Island. Mit Teamwork und Herzblut kann man extrem viel erreichen, das haben die Isländer in Frankreich gegen die großen Fußball-Nationen gezeigt. Das kann man sich für die Liga abschauen, so wollen wir auch auftreten."

"Die Austria muss wegen des Umbaus der Generali-Arena ins Happel-Stadion ausweichen. Ein Nachteil?"

"Das weiß ich jetzt noch nicht. Natürlich ist es ein Vorteil, wenn man im eigenen Stadion vor möglichst vollen Rängen spielen kann. Aber wir gehen positiv in die Saison, am Ende entscheidet die Leistung auf dem Rasen."

"Ist die Kaderplanung mit den Verpflichtungen von Felipe Pires und Petar Filipovic abgeschlossen?"

"Wir wollen nach Möglichkeit noch einen österreichischen Stürmer verpflichten. Ob es noch Abgänge gibt, müssen wir schauen. Ich will jedenfalls niemanden hergeben. Wir haben in der Schlussphase der vergangenen Saison fünf sehr gute Spiele gehabt, da wollen wir anschließen und uns noch weiter verbessern."

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