"Wir müssen auch in der Liga wieder Leistung zeigen!"

Nach der 1:2-Niederlage im 315. Wiener Derby war der Frust bei Rapid natürlich groß. Trainer Zoran Barisic sprach von "mangelndem Spielglück", Stürmer Prosenik nahm sogar das bei Rapid fast verbotene Wort "Doppelbelastung" in den Mund. Wir haben die Stimmen der Grün-Weißen aus dem Ernst-Happel-Stadion eingefangen.

Nach der natürlich groß. Trainer Zoran Barisic sprach von "mangelndem Spielglück", Stürmer Prosenik nahm sogar das bei Rapid fast verbotene Wort "Doppelbelastung" in den Mund. Wir haben die Stimmen der Grün-Weißen aus dem Ernst-Happel-Stadion eingefangen.

"Natürlich ist so eine Niederlage extrem bitter und ärgerlich. In der ersten Halbzeit haben wir nur schwer ins Spiel gefunden, im zweiten Durchgang war es dann ein wenig besser. Es ist einfach unsere Mentalität, jedes Spiel immer gewinnen zu wollen, darum wollten wir uns nicht mit einem 1:1 zufrieden geben. Dann haben wir selbst eine große Konterchance nicht ausgenutzt und sind selbst ausgekontert worden", analysierte Trainer Barisic kurz und bündig.

Den Grün-Weißen fehlt im Moment ein wenig der Draht zum Fußballgott: "Im Moment ist das Spielglück nicht auf unserer Seite. Das müssen wir uns wieder zurück erarbeiten. Wir suchen jetzt nicht nach Ausreden, aber im Moment wenden ich einfach die spielentscheidenden Kleinigkeiten gegen uns."

Richard Strebinger musste für den grippekranken Jan Novota im Rapid-Tor ran und zeigte über 89 Minuten eine solide Leistung. Doch dann ließ sich der 22-Jährige von Friesenbichler im kurzen Eck überraschen: "Ja, der geht leider auf meine Kappe", gab sich der Schlussmann wortkarg.

"Müssen auch in der Liga Leistung bringen!"

"Die wäre mit einem 1:1 zufrieden gewesen und hat es dann durch den Lucky Punch entscheiden. Das war sehr vermeidbar. Sie sind beim Stand von 1:1 auch nur noch am Boden gelegen und dann bekommen wir so ein Tor ins kurze Eck. Wir müssen jetzt schauen, dass wir in der Liga auch endlich wieder Leistung zeigen, es ist ja doch unser tägliches Brot.

Der Abwehspieler trauert ein wenig seinem nach. Ersatzmann Jelic konnte wieder nicht überzeugen: "Klar ist das ein Unterschied, wenn man einen Beric vorne drin hat, aber Matej gibt im Training alles und man muss ihm Zeit geben das System und die Sprache zu lernen."

Prosenik sieht Doppelbelastung

Für Jelic kam dann Philipp Prosenik in die Partie und traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich: "Uns hat am Ende einfach das Quäntchen Glück gefehlt. Wir haben uns aber generell schwer getan ins Spiel zu finden. Vor allem in der ersten Halbzeit hat uns auch die Doppelbelastung ein wenig gehemmt. Die Meisterschaft ist aber noch sehr lange. Jetzt müssen wir das schnell verdauen und uns auf das nächste Spiel konzentrieren. Wir waren auch schon einmal fünf Punkte vorne, in der Liga ist immer alles möglich", so der Stürmer.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen