Barisic: "Wir reden nicht über Raumschifffahrt"

E. Elsigan - Koya Kitagawa ist der erste Japaner im Rapid-Trikot. Der Wunsch-Stürmer ist voller Tatendrang, einige Hindernisse sind noch zu überwinden.

"Guten Tag. Ich bin Koya Kitagawa, ich komme aus Japan. Mein Ziel ist es, Tore und Assists für Rapid zu erzielen. Ich gebe alles für das Team. Dankeschön."

Koya Kitagawa überraschte bei seiner Präsentation am Mittwoch mit einigen fein einstudierten Sätzen auf Deutsch. Es sind vorerst die einzigen, die der 23-jährige Stürmer sagen kann. "Ich werde die Sprache aber so schnell wie möglich lernen", ergänzt der Kicker via Dolmetscher.

Kitagawa kickt zum ersten Mal im Ausland, wechselte zum ersten Mal den Klub. "Er benötigt im Alltag sicher Betreuung, er taucht in eine völlig neue Welt ein", bittet Rapid-Sportchef Zoran Barisic um Geduld. Die Hütteldorfer sind daher auf der Suche nach einer Person, die dem Neuzugang unter die Arme greift. Vorerst ist ein japanischer Berater an seiner Seite.

Auf dem Platz erwartet Barisic keine Probleme. "Wir reden ja nicht über Raumschifffahrt. Er wird die Anweisungen der Trainer sicher schnell verstehen."

Kitagawa landete am Dienstag in Wien, absolvierte den Medizincheck. Rapid wollte dem Japaner einen freien Tag gönnen – er lehnte ab. Er bestreitet bereits Individualtrainings mit Fitnesscoach Alex Steinbichler, am Freitag stößt er zur Mannschaft. "Er ist sehr lernwillig", sagt Barisic.

Die Spielgenehmigung sollte in den kommenden Tagen eintrudeln. Das Debüt dürfte es frühestens im Heimspiel gegen Altach (10. August) geben.

Text: Erich Elsigan

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