"Wurscht! Marcel, geh voll drauf!"

Der 20. Slalom-Sieg von Marcel Hirscher im Weltcup war einer der Emotionalsten. Nach einem verkorksten ersten Durchgang brauste der Salzburger von Rang acht mit einer sensationellen Fahrt noch zum zweiten Saisonsieg im Slalom.

Der 20. Slalom-Sieg von war einer der Emotionalsten. Nach einem verkorksten ersten Durchgang brauste der Salzburger von Rang acht mit einer sensationellen Fahrt noch zum zweiten Saisonsieg im Slalom. 

Dabei gab es nach dem ersten Durchgang nur eine Devise: "Ich hab mir gesagt: Wurscht, Marcel, voll drauf." Das ging auf. Hirscher fuhr mit Laufbestzeit zum Erfolg. Dabei stand zwischen den Durchgängen ein großes Fragezeichen im Gesicht des Gesamtweltcup-Führenden: "Es war so viel Ratlosigkeit da. Ich kann nicht mehr anziehen als im zweiten Lauf."

Dabei haderte der 27-Jährige bereits mit der Überform von Slalom-Dominator Henrik Kristoffersen. "Ich hätten nicht gedacht, dass das heuer noch einmal möglich ist. Solche Geschichten schreibt nur der Sport." Der Ausfall des Norwegers spielte auch bei der Sensationsfahrt eine Rolle: "Es ist gescheiter, ich riskiere voll, als nur ein paar Punkte für den Gesamtweltcup zu machen." 
Nun geht es für die Slalom-Helden bereits am Dienstag weiter. Hirscher kann auf der Schladminger Planai den Aufwärtstrend fortsetzen. Bis dahin sind jedoch noch Zweifel am eigenen Können auszumerzen. "Ich fühle mich nicht so gut in Form. Das sieht man bei der Fahrt im ersten Durchgang. Ich traue mir Passagen nicht so zu." Das klassische Nightrace konnte der Weltmeister von 2013 jedoch erst ein Mal gewinnen.

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