0:2! Coach Stöger bleibt mit Köln weiter ohne Sieg

Kein Ende der Köln-Krise! Die "Geißböcke" verlieren gegen Hertha BSC 0:2. Wie lange bleibt Peter Stöger noch Trainer des Bundesliga-Klubs?
Was das der letzte Auftritt von Peter Stöger als Coach des 1. FC Köln? Seine Geißböcke verloren das Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC mit 0:2 (0:1). Die Kölner bleiben damit weiter sieglos am Tabellenende, sechs Punkte fehlen auf Bremen, auf den Relegationsplatz (derzeit Freiburg) beträgt die Lücke sogar schon neun Zähler. Steht Peter Stöger nun vor dem Aus? Vergangene Woche stellten die Klub-Bosse noch klar: "In den nächsten zwei Partien müssen Resultate her."

Zwölf Verletzte



Das gelang aber nur zum Teil. Im Europa-League-Heimspiel gegen Arsenal gab es am Donnerstag einen 1:0-Sieg. Doch für die Londoner war die Partie bereits so gut wie bedeutungslos, sie stehen fix in der K.o.-Runde (Köln kann vor dem letzten Spieltag immerhin vom Aufstieg träumen). Das "Pflichtprogramm Bundesliga" läuft aber weiterhin alles andere als gut. Vor dem Match gegen die Hertha musste Coach Stöger gleich zwölf Spieler vorgeben. Somit stand mit Yann-Aurel Bisseck ein Verteidiger auf dem Platz, der gerade mal 16 Jahre alt - zweitjüngster Debütant der Bundesliga-Geschichte.

Elfmeter verwehrt?



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Niederlage konnte er trotzdem nicht verhindern. 17 Minuten waren gespielt, als Horn einen Eckball nicht entschieden genug abwehren konnte und Ibisevic aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Gäste traf. In der 49. Minute wieder Aufregung um den Video-Referee: Blockte Herthas Rekik eine Schuss von Guirassy im Strafraum mit der Hand? Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus bemühte die Unparteiischen vor den Monitoren. Ergebnis: Kein Elfmeter – eine nicht unumstrittene Entscheidung.

Die Entscheidung



In der 64. Minute wieder Elfmeter-Alarm – diesmal auf der Gegenseite. Lehmann hatte Selke im Strafraum zu Fall gebracht, eine eindeutige Entscheidung. Ibisevic erhöhte auf 2:0 – die Entscheidung. In der Schlussphase durfte dann noch ein ÖFB-Spieler auflaufen: Herthas Valentino Lazaro wurde in der 84. Minute für Leckie eingewechselt – und freute sich mit den Berlinern über Platz elf und den ersten vollen Erfolg seit dem 28. Oktober (2:1 gegen Hamburg).

In der zweiten Sonntags-Partie siegte der Hamburger SV gegen Hoffenheim mit 3:0. Der HSV liegt in der Tabelle als 15. zwei Punkte vor dem Relegations-Platz. Hoffenheim rutscht auf Platz sieben ab. (gr)

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