0:2! Rapid Wien blamiert sich beim Schlusslicht Grödig

Was für eine Blamage! Mit einer 0:2-Niederlage beim Tabellenschlusslicht SV Grödig ließ Rapid Wien wohl die letzte Mini-Chance im Titelkampf liegen. Dabei enttäuschten die Hütteldorfer vor allem mit dem verhaltenen Spiel. Die Pleite besiegelte jedoch Keeper Richard Strebinger mit einem unglaublichen Patzer.

Was für eine Blamage! Mit einer 0:2-Niederlage beim wohl die letzte Mini-Chance im Titelkampf liegen. Dabei enttäuschten die Hütteldorfer vor allem mit dem verhaltenen Spiel. Die Pleite besiegelte jedoch Keeper Richard Strebinger mit einem unglaublichen Patzer.

In Grödig brauchte die Partie rund eine Viertelstunde, um so richtig in Fahrt zu kommen. Die ersten Chancen fanden jedoch dich Gastgeber vor. In der 21. setzte Kerschbaum Schütz ein, doch der Grödiger Flügel zögerte zu lang mit dem abschluss. Kurz darauf fand auch die Barisic-Elf die erste Tormöglichkeit vor. Tomi kam allein vor Grödig-Keeper Swete zum Abschluss, versuchte den Schupfer, auf den der Salzburger Schlussmann spekulierte (24.). 

Doch Rapid war aufgewacht, hatte das Spielgeschehen an sich gerissen. Schaub scheiterte mit seinem linken Fuß nur knapp (26.). Die Grödiger blieben im Konter gefährlich. So auch in der 34. Minute. Rapid-Keeper Richard Strebinger klärte eine Flanke im Duell mit Benjamin Sulimani zu kurz, den Nachschuss hämmerte Martin Rasner zur Grödiger Führung in die Maschen. Die größte Ausgleichsmöglichkeit der Wiener ließ Schaub in der 43. Minute liegen, haute nach Tomi-Fersler den Ball auf die Tribüne. 

Strebingers Slapstick-Patzer bringt die Pleite

Nach dem Seitenwechsel blieb der Sturmlauf der Hütteldorfer anfangs aus. Dibon brachte in der 60. Minute zu wenig Druck auf einen Kopfball, eine Minute später wurde der Abschluss von Stefan Nutz geblockt. Drei Minuten später dann der große Schock für Grün-Weiß. Roman Kerschbaun trat einen harmlosen Freistoß, der Rapid-Schlussmann Richard Strebinger . (64.). - 2:0 für die akut abstiegsgefährdeten Salzburger. 

In der Schlussphase brachte Rapid-Coach Zoki Barisic mit Schobesberger und Jelic neue Offensivkräfte, doch die Grödiger, die sich mehr und mehr zurückzogen, ließen wenig zu. In der Schlussphase kam auch Pech hinzu. Steffen Hofmann hämmerte in der 86. Minute einen sensationell getretenen Freistoß nur an die Querlatte. In der fünfminütigen Nachspielzeit gelang Grün-Weiß kein Torschuss mehr, damit war die Niederlage besiegelt. 

Den Live-Ticker zum Nachlesen finden Sie auf Seite 2.

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