0:4! Admira demütigt Rapid im eigenen Stadion

Rapid Wien wollte in der 27. Runde der Bundesliga die Tabellenführung erobern, doch für die Grün-Weißen kam gegen die Admira alles anders. Die Hütteldorfer schlitterten gegen die Südstädter in ein böses 0:4-Heimdebakel. Rapid war extrem schwach und verzeichnete durch Jelic lediglich einen ungefährlichen Torschuss in der 83. Minute.

alles anders. Die Hütteldorfer schlitterten gegen die Südstädter in ein böses 0:4-Heimdebakel. Rapid war extrem schwach und verzeichnete durch Jelic lediglich einen ungefährlichen Torschuss in der 83. Minute.

Bei Rapid rückten Murg und Dibon für die gelbgesperrten Kainz und M. Hofmann in die Startformation. Zudem feierte Schrammel sein Comeback nach einem Kreuzbandriss in der ersten Runde. Grund zum Feiern hatte auch Kapitän Hofmann, der seinen 400. Bundesliga-Einsatz für die Grün-Weißen bestritt.

Die ersten Minuten gehörten klar der Admira, gleich mit der ersten Möglichkeit ging Rapids Angstgegner aus der Südstadt auch in Führung. Knasmüllner setzte sich im Strafraum elegant durch und ließ Strebinger mit einem präzisen Schuss ins lange Eck keine Chance (7.). Die erste Möglichkeit zum Ausgleich ließ Hofmann aus, der einen Volley im Strafraum klar über das Tor setzte (11.).

Admira erhöht auf 2:0

Rapid kam überhaupt nicht ins Spiel, immer wieder führten ungezwungene Abspielfehler zu Admira-Kontern. Nach 20 Minuten gab es bereits erste Pfiffe von den Rapid-Fans, die ebenso wie Trainer Barisic, überhaupt nicht mit dem Auftreten der Grün-Weißen zufrieden waren.

In der 25. Minute ging die Admira völlig verdient mit 2:0 in Führung. Ein Abspielfehler vonm Pavelic führte zu einem blitzschnellen Konter, wieder jubelte Knasmüllner, der abermals Strebinger keine Chance ließ. Nur zwei Minute später hatte Grozurek nach einem schweren Patzer von Dibon das 3:0 auf dem Fuß, diesmal konnte Strebinger aber retten.

Entscheidung kurz nach der Pause

Die Admira hätte locker mit vier Toren Vorsprung in die Pause gehen können, ließ aber zwei Großchancen aus. Von Rapid kam nichts, daher hieß es zur Halbzeit 2:0 für die Gäste. Etwas überraschend brachte Barisic zur Pause den defensiveren Grahovac für Schwab, dem nur sehr wenig gelungen ist.

Auch mit Wiederanpfiff mühte sich Rapid im Spielaufbau gegen die sehr kompakten und zweikampfstarken Südstädter. In der 52. Minute kam es noch schlimmer, für die Hütteldorfer denn Sonnleitner legte Grozurek im Strafraum. Der Gefoulte versenkte den Elfmeter selbst – 3:0 für die Admira. 

Murg verletzt - Admira netzt

Von Rapid ging weiterhin keine Gefahr aus, Tormann Siebenhandl hatte einen ruhigen Arbeitstag im Happel-Oval, erst in der 59. Minute musste er bei einem Roller von Schobesberger einen Ball auf sein Tor stoppen. Was war auf der anderen Seite los? Die Admira erhöhte auf 4:0 durch Spiridonovic, der nach einem abgefälschten Schuss von Bajrami die Kugel in die Maschen drosch.

Der rabenschwarze Tag ging für Rapid weiter: Murg musste mir einer Knieverletzung vom Feld getragen werden. Weil Barisic schon drei Mal gewechselt hat, mussten die Hütteldorfer in Unterzahl weitermachen. Eine richtige Torchance hatte Rapid dann doch noch: Jelic versuchte es in der 83. Minute ins kurze Eck, Siebenhandl hielt den ersten Torschuss der Grün-Weißen in der Partie aber sicher.

Dann war aber Schluss im Happel-Stadion. Die Admira mischt damit wieder voll mit im Kampf um Platz vier, für Rapid ist es ein schwerer Rückschlag im Rennen um die Meisterschaft. Durch den Patzer in Wolfsberg ist Titelverteidiger Salzburg allerdings nur einen Zähler voran.
Der Live-Ticker zum Nachlesen auf Seite 2:

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen