Der britische Musiker Sam Battle trat beim Eurovision Song Contest mit dem Song "Eins, Zwei, Drei" an und wagte damit etwas Besonderes: einen deutschen Titel für Großbritannien.
Musikalisch blieb der große Erfolg jedoch aus. Am Ende gab es lediglich einen Punkt, das bedeutete den letzten Platz im Finale.
Doch noch mehr als das Ergebnis sorgt ein kurzer Clip aus der Jury-Show am Freitag für Diskussionen. Darin ist zu sehen, wie Sam Battle während der entscheidenden Phase offenbar allein auf einer Couch sitzt – ohne sein Delegationsteam an seiner Seite.
Für viele Fans ein irritierendes Bild, gerade in einem Moment, in dem es um die Punktevergabe geht. In sozialen Medien wurde schnell Kritik laut, dass der Künstler in diesem entscheidenden Augenblick nicht ausreichend betreut worden sei.
Ein Fan schrieb auf X, man könne nicht verstehen, warum der Act "im Höhepunkt der Jury-Show allein gelassen wurde".
Interessant: Ausgerechnet das dänische Team sprang spontan ein und holte Sam Battle zu sich auf die Couch, wo er später sichtlich besser gelaunt wirkte und winkend ins Publikum lächelte.
Trotz der Kritik blieb die Stimmung bei dem britischen Act selbst erstaunlich positiv. Auch während der Punktevergabe wurde Sam Battle von Fans, Mitstreitern und Teilen seiner Delegation immerhin frenetisch gefeiert – selbst als klar war, dass es sportlich ganz nach unten gehen würde.