1:1 bei Celtic: Rapid im Hexenkessel cool!

Wiener ohne Angst in der Höhle des Löwen: Jelavic traf bereits in Minute vier zum 1:0. Abwehrfehler kostete den Auswärtssieg, Hofmann: Können dennoch zufrieden sein.
Rapid sorgt in der Europa League weiter für Furore. Nach dem 3:0-Heimerfolg gegen den HSV holten die Hütteldorfer im Hexenkessel Celtic Park ein 1:1. Die gefürchteten Ausschreitungen blieben aus, auch Gehässigkeiten auf dem Spielfeld. Nur Transparente mit der Aufschrift Unforgiven (Unverzeihlich), der Celtic-Fans, erinnerten an die Skandalspiele von 1984. Und die Abgebrühtheit Rapids: Nach Pass von Hofmann bezwang Jelavic Klasse-Keeper Boruc bereits in Minute vier per Flachschuss zum schnellen 0:1.

Die 2500 Rapid-Fans im mit 55.000 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Celtic Park waren aus dem Häuschen. Die Wiener - mit Patocka statt Eder in der Innenverteidigung - hatten die Schotten im Griff. Bis Dober patzte: Seinen schlampigen Querpass konnte Soma nicht erreichen, McDonald spritzte dazwischen und bezwang Payer per nicht ganz unhaltbarem Schuss ins lange Eck - 1:1 (21.).

Leider, denn mit diesem Fehler hauchte Rapid den Gastgebern neues Leben ein. Celtic drängte jetzt, kam vor allem über die Seiten. Da sahen Dober und Katzer oft nicht gut aus. Glück für Rapid: Der letzte Pass kam meist nicht an. Wenn, dann rettete Payer. Oder Soma, als er in Minute 48 einen Schuss von der Linie kratzte - die größte Chance der Schotten. Bei Rapid hatte Boskovic das 1:2 auf dem Fuß - Boruc hielt (60.). Im Finish drückte Celtic noch einmal, nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff der gute Referee Paixao aber ab, Rapid bleibt Tabellenführer in der Gruppe C.

Klaus Pfeiffer

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