1:3! Veilchen von Altach eiskalt ausgekontert

Bild: GEPA pictures
Die Wiener Austria muss sich im Bundesliga-Schlager dem SCR Altach mit 1:3 geschlagen geben. Altach bleibt somit Leader Red Bull Salzburgs Verfolger Nummer eins.
Die -Schlager dem SCR Altach mit 1:3 geschlagen geben. Altach bleibt somit Leader Red Bull Salzburgs Verfolger Nummer eins.

Die Favoritner waren mit hohen Erwartungen in das Spiel gegangen - man wollte sich für die 1:5 Niederlage im Herbst revanchieren. Zusätzlichen Zündstoff bot die Tabellensituation. Die Austria hätte mit einem Sieg an Altach vorbeiziehen und damit Rang zwei erklimmen können.

Alle guten Vorsätze konnten aber nicht verhindern, dass die Partie mit einem Fehlstart der Veilchen startete. In der Vorberichterstattung lag der Fokus bei der Austria an Liga-Debütanten Abdul Kadiri Mohammed und Youngster Alexandar Borkovic, die für den gesperrten Tarkan Serbest und den angeschlagenen Petar Felipovic in der Defensiv-Abteilung einsprangen. Den entscheidenden Patzer zum 0:1 in Minute vier lieferte aber ausgerechnet Abwehrchef Lukas Rotpuller.

Frühes Gegentor für die Veilchen

Ein langer Pass genügte, um die Austria-Abwehr auszuhebeln. Rotpullers Luftloch öffnete Nicolas Moumi Ngamaleu Tür und Tor, er brauchte nur mehr einschieben. Der Blitzstart spielte den Vorarlbergern freilich in die Karten. Sie konzentrierten sich in weiterer Folge auf die Defensivarbeit. Hinten ließ Altach kaum etwas zu, nach vorne riskierten die Gäste wenig. Die Austria hatte große Mühe im Spielaufbau. Altach ließ ihr wenig Räume und lauerte immer auf schnelle Gegenstöße.

Ein solcher führte nach einer knappen halben Stunde zum zweiten Treffer. Ein Ballverlust von Lucas Venuo, eine schneller Ball in die Spitze, Moumi Ngamaleus Schuss wird von Goalie Osman Hadzikic zur Seite abgewehrt und Nikola Dovedan musste nur noch den Fuß hinhalten - 2:0 für Altach. 

Elfer zur Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Die Austria war bemüht, fand aber kein Rezept gegen die Abwehr von Neo-Coach Martin Scherb. In Minute 58 resultierte ein weiterer Konter in der Vorentscheidung. Dovedan ging direkt nach seinem Abschluss im Strafraum zu Boden. Der Schiedsrichter entschied aufgrund eines Zusammenpralls auf Strafstoß, der Unglücksrabe: Neuling Mohammed. Dovedan schoss selbst und verwandelte ohne Probleme.

Austria-Coach Thorsten Fink warf nun alles nach vorne, brachte Ismael Tajouri und Dominik Prokop, um seiner Offensive neuen Schwung zu verleihen. Das Vorhaben klappte nur ansatzweise. Hochkarätige Torchancen waren nach wie vor Mangelware. Erst mit Kevin Friesenbichlers Einwechslung in der Schlussphase kam frischer Wind in die Partie. Sein Versuch per „Ferserl“ ging noch knapp am Tor vorbei. Einmal durften die Veilchen aber dann doch noch jubeln. Felipe Pires wurde im Strafraum gefoult, Raphael Holzhauser ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den Elfer.

Sebastian Klein, Happel-Stadion

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