1-Zimmer-Wohnung – Mann soll 2.320 € für Strom bezahlen

Sven E. (48) muss nun den Gürtel enger schnallen.
Sven E. (48) muss nun den Gürtel enger schnallen.Leserreporter
Sven E. (48) mietet derzeit eine knapp 37 Quadratmeter große Wohnung. Aufgrund der aktuellen Teuerungen soll er mehr als 2.320 Euro für Strom blechen.

Die rasant steigenden Energiepreise und die Rekord-Inflation scheinen kein Ende zu nehmen. Viele Österreicher bringt das in eine finanzielle Schieflage – die Regierung versucht nun mit Bonuszahlungen der Bevölkerung unter die Arme zu greifen. Ob die Finanzspritzen das Problem langfristig beheben können, bleibt fraglich.

Auch Sven E. ist von den enormen Teuerungen betroffen. Der 48-Jährige wohnt in Baden (NÖ) in einer 36,8 Quadratmeter kleinen Wohnung. "Für mich reicht der Platz völlig aus'", erzählt er im "Heute"-Talk. Gegen Ende des Monats dürfte es hingegen eng werden – und zwar am Konto des Niederösterreichers. Vor einigen Wochen bekam er nämlich eine Stromnachzahlung seines Energie-Anbieters per Post zugestellt: cirka 750 Euro wurden bereits Mitte Juni fällig. Für das kommende Jahr beträgt die Vorauszahlung mittlerweile knapp 1.580 Euro.

2.320 Euro nur für Strom 

"Das kann ich mir nicht mehr leisten. Ich musste mir eine Ratenzahlung für die nächsten 10 Monate vereinbaren", erzählt Sven gegenüber "Heute". Besonders bitter: Der 48-Jährige ist die meiste Zeit gar nicht in der Wohnung, sondern bei seiner Freundin. "Ich verbrauche ja kaum Strom und trotzdem ist die Rechnung so hoch", ärgert sich der Niederösterreicher. Allein für Strom muss er also mehr als 2.320 Euro berappen. Da wird der 500 Euro Energiebonus im Oktober wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleiben. 

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