Ein paar Blüten reichen, und schon sehen Salat, Brot oder Dessert gleich viel edler aus. Essbare Wildblumen verwandeln jedes Gericht in einen Genussmoment. Trotzdem landen sie viel zu selten in der Küche.
Blüten erweitern die heimische Küche um eine Fülle neuer Geschmacksnoten – von pikant-würzig bis lieblich-süß. Das Beste daran: Sie kosten nichts und wachsen fast überall.
Wie es auf 24garten.de heißt, sollte man beim Sammeln einige Regeln beachten: Nur Blüten pflücken, die man sicher kennt. Ungedüngte Wiesen abseits von Straßen und Hundeauslaufzonen wählen. Blüten am besten morgens nach dem Abtrocknen des Taus ernten.
Das Gänseblümchen ist der Klassiker für Einsteiger. Es schmeckt leicht nussig und macht sich gut in Salaten, auf Butterbroten oder als Dekoration für Nachspeisen.
Die Blüten des Löwenzahns haben einen süßlichen Geschmack mit einer dezenten Bitternote. Sie können zu Sirup, Gelee oder Blütenzucker verarbeitet werden.
Kornblumen bestechen vor allem optisch. Ihr Aroma ist eher dezent mit einer leicht würzigen bis bitteren Note. Sie werden gerne in Salaten oder Teemischungen verwendet.
Veilchenblüten können kandiert, in Salaten verwendet oder pur genossen werden. Ihr süßes Aroma eignet sich für Sirup oder aromatisierten Zucker. Ein Hingucker: Veilchen in Eiswürfeln einfrieren.
Holunder inspiriert mit seinen cremeweißen Dolden unzählige Rezepte – vom Sirup bis zu gebackenen Holunderstrauben.
Bei der Schlüsselblume ist Vorsicht geboten: Sie sollte nur in geringen Mengen verzehrt werden. Da sie unter Naturschutz steht, ist das Sammeln in der Natur verboten. Nur Exemplare aus dem eigenen Garten verwenden.
Waschen nur, wenn nötig – mit dem Wasser geht auch Aroma verloren. Stiele mit einer scharfen Schere entfernen, bei größeren Blüten auch die Stempel. Dann kannst du sie frisch verwenden, zu Blütensalz oder Blütenzucker verarbeiten, einfrieren oder trocknen.