100 Hooligans liefern sich vor Lokal Straßenschlacht

In München gingen Hooligans dreier Vereine vor einem Lokal aufeinander los. Als 70 Polizisten vor Ort eintrafen, waren sie bereits wieder weg.
Freitagabend, kurz vor 23 Uhr in der Münchner Innenstadt. Fans des FC Bayern und von Carl Zeiss Jena begießen vor dem Drittliga-Duell des ostdeutschen Klubs mit 1860 München ihre Fanfreundschaft. Plötzlich stürmen vermummte Männer herbei, brüllen "Hier regiert der TSV" und im Handumdrehen entsteht eine wilde Straßenschlacht.

Schockierte Anrainer filmen die Massenschlägerei von ihren Fenstern aus. Passanten, die zufällig vorbei gehen, kommen mit dem Schrecken davon, die Hooligans attackieren sie laut Anwohnern nicht. Insgesamt lassen 100 Hooligans ihre Fäuste fliegen, offenbar hatten sie sich zuvor über das Internet verabredet.

Die Polizei rückt schließlich mit 70 Mann an, doch als sie vor Ort ist, hat der Spuk bereits wieder ein Ende gefunden, die Hooligans haben das Weite gesucht.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Nur eine Person, ein 23-jähriger 1860-Anhänger, wurde festgenommen. Ein weiterer Mann, ein 28 Jahre alter Bayern-Fan wurde verletzt, er erlitt eine Platzwunde am Kopf. In ihren Verhören schweigen sie aber, ganz wie es ihr "Ehrenkodex" gebietet.

Tags darauf stehen sich die beiden Teams von 1860 und Jena auf dem Rasen gegenüber. Mit dem besseren Ende für die "Löwen" – sie gewinnen mit 3:1.

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