Der nächste Rückschlag für die Austria! Mit einer schwachen Leistung verliert man beim zuletzt schwächelnden WAC mit 1:2 und kann somit das zweite Spiel in Folge trotz Überzahl nicht gewinnen. Die Niederlage fällt in eine weiterhin unruhige Gemengelage am Verteilerkreis, wo noch immer nicht feststeht, wer neuer Sportvorstand wird. Die Treffer für den WAC erzielten Donis Avdijaj (17.) und Alessandro Schöpf (21.). Die Gelb-Rote Karte von Innenverteidiger Chibuike Nwaiwu (60.) und der Anschlusstreffer von Taeseok Lee (73.) konnten den Wienern dabei nicht helfen.
Durch die Niederlage rutscht die Austria zurück auf Tabellenplatz sieben und muss um die Teilnahme an der Meistergruppe zittern. In der zweiten Partie um 14.30 Uhr gewann Altach am Innsbrucker Tivoli mit 3:0 gegen die WSG Tirol. Die Treffer für die Vorarlberger erzielten Ousmane Diawara (10., 53.) und Patrick Greil (31.).
In einer intensiven Partie ging der Wolfsberger AC früh durch einen präzisen Kopfball von Donis Avdijaj (17.) in Führung und legte wenig später durch Alessandro Schöpf zum 2:0 (21.) nach. Die Austria wirkte im Umschaltspiel gegen den Ball etwas fahrig. Besonders beim Führungstreffer der Lavantaler sahen Innenverteidiger Aleksandar Dragovic und Torhüter Samuel Sahin-Radlinger nicht besonders gut aus. Offensiv fand die Austria immer wieder gefährliche Chancen vor, scheiterte jedoch mehrfach am stark reagierenden WAC-Keeper Nikolas Polster.
In der zweiten Hälfte verpasste der WAC zunächst die Vorentscheidung, als Markus Pink nach starkem Zuspiel an Sahin-Radlinger scheiterte (56.). Kurz darauf kippte die Partie, denn nach der gelb-roten Karte gegen Nwaiwu (60.) drückte die Austria in Überzahl wie verrückt und kam durch Taeseok Lee zum Anschlusstreffer (73.). Marko Raguz hatte wenig später die große Chance auf den Ausgleich, wurde jedoch im letzten Moment abermals von Polster gestoppt (75.). Auch Kevin Boateng scheiterte im Eins-gegen-Eins am starken WAC-Keeper, der den Sieg seiner Mannschaft festhielt. (81.).
Im Parallelspiel zwischen der WSG Tirol und dem SCR Altach erwischten die Gäste aus Vorarlberg den deutlich besseren Start und gingen früh durch Diawara nach einer Flanke in Führung (8.). Altach setzte nach und erhöhte nach einem Abpraller durch Patrick Greil auf 2:0 (31.), während die Tiroler offensiv lange Zeit zu harmlos blieben. WSG-Kapitän Valentino Müller vergab die größte Chance der Gastgeber, als er nach einem Fehler von Stojanovic das beinahe leere Tor nicht traf. In der Schlussphase der ersten Hälfte scheiterte Diawara noch per Kopf an der Latte, womit ein mögliches 3:0 ausblieb (44.).
Dieser Treffer gelang den Altachern schließlich kurz nach Wiederbeginn, als Diawara nach perfektem Lochpass eiskalt zum 3:0 abschloss (53.). Die Tiroler fanden auch danach kaum ins Spiel und blieben offensiv über weite Strecken völlig ungefährlich, während Altach den Vorsprung souverän verwaltete. Erst in der Schlussphase versuchte die WSG mit frischen Kräften wie Lukas Hinterseer und Tobias Anselm etwas Druck aufzubauen, doch ein echter Anschlusstreffer war zu keinem Zeitpunkt in Reichweite.