"Eine Woche oder gar 14 Tage ohne Strom und mobile Telekommunikation. Für die meisten Bürgerinnen und Bürger unvorstellbar und doch ein realistisches Szenario", betont Katastrophenschutz-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP). Auf allen behördlichen Ebenen treffe man laufend Vorkehrungen für den möglichen Ernstfall.
Zu den umfassenden Vorkehrungen gehört etwa die Sicherstellung der Kommunikation mittels Digitalfunkgeräten. Wie "Heute" erfahren hat, wurde der Großteil der Installation im Bundesland bereits abgeschlossen.
Eine weitere Zielsetzung: Bei Notstrom und Sprit in den Bezirken 72 Stunden autark sein. In allen Bezirken und Statutarstädten (Linz, Wels und Steyr) stehen mobile Diesel- und Benzintankstellen für Einsatzkräfte zur Verfügung. Und: Die Vorsorge wird sowohl als auch auf Bezirks- und Landeseben regelmäßig geübt.
Dennoch dürfe auch die Eigenvorsorge in den Haushalten nicht vernachlässigt werden, erklärt die Katastrophenschutz-Landesrätin. "Wer heute in haltbare Lebensmittel, Wasser, ein Notfall-Radio, eine Taschenlampe, Medikamente und Hygiene-Artikel investiert, sitzt morgen nicht hungrig, unvorbereitet und abgeschnitten von der Außenwelt im Dunkeln."
„Wer in Lebensmittel, Wasser, ein Radio, eine Taschenlampe, Medikamente und Hygiene investiert, sitzt nicht hungrig und abgeschnitten von der Außenwelt im Dunkeln.“Michaela Langer-WeningerLandesrätin (ÖVP)
Wie die Bevölkerung auf aktuelle Ereignisse reagiert, zeigt sich an den Online-Bestellungen beim OÖ-Zivilschutzverband: Die Dürre und die Gefahr von Wald- und Flurbränden ließen die Nachfrage nach Rauch- und Kohlenmonoxidmeldern steigen.