Im Innenministerium ging plötzlich nichts mehr. Ein Blackout legte laut "Kronen Zeitung" das Amtsgebäude in der Hinteren Zollamtsstraße lahm und sorgte dafür, dass Bedienstete das Haus vorübergehend weder betreten noch verlassen konnten.
Betroffen ist jenes Gebäude, in das derzeit rund 600 Mitarbeiter vom bisherigen Standort am Minoritenplatz übersiedeln. Das Ministerium hatte den Umzug im Vorjahr intern unter dem Motto "Neuer Standort, neue Chancen" angekündigt.
Was den Stromausfall ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Aufgrund der geltenden Brandschutzbestimmungen wurde das Gebäude vorübergehend vollständig gesperrt, heißt es in dem Bericht der Tageszeitung.
Von der Störung war auch die Erreichbarkeit des Ministeriums betroffen. Der Telefondienst fiel aus, weshalb Anfragen zwischenzeitlich von der Landespolizeidirektion Wien übernommen wurden.
Politische Kritik ließ nicht lange auf sich warten. "Die ÖVP hat gar nichts mehr im Griff. Dieser Vorfall ist symptomatisch für die Sicherheit in Österreich unter Innenminister Karner", erklärte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz zur "Krone".
Im Innenministerium bemühte man sich unterdessen um Entwarnung. "Techniker arbeiten mit Hochdruck an der Behebung des Stromausfalls", heißt es gegenüber der Tageszeitung.