Letzte Bonus-Chance – so kriegst du noch deine 150 Euro

Einfach zugreifen? So einfach ist es nicht, noch läuft aber die Frist für den aktuellen Geldbonus.
Einfach zugreifen? So einfach ist es nicht, noch läuft aber die Frist für den aktuellen Geldbonus.Getty Images/iStockphoto
Drei Millionen Haushalte haben sich bereits den aktuellen Geldbonus von 150 Euro geholt. Nun endet demnächst die Frist, so bekommst du ihn noch.

Die Bundesregierung hat für den Zeitraum 2022 bis 2026 Entlastungs- und Anti-Teuerungsmaßnahmen von über 40 Milliarden Euro beschlossen – einerseits kurzfristige, temporäre Entlastungsmaßnahmen in Form von Preisbremsen und Geldboni, andererseits strukturelle Maßnahmen wie die Abschaffung der kalten Progression und die Senkung der Steuerstufen. Aktuell ist gerade ein besonderer 150-Euro-Bonus aktiv: der Energiekostenausgleich. Die Einreichfrist dafür endet bereits mit Ende März, laut ORF haben bisher rund drei Millionen Gutscheine den Weg zur Einreichung gefunden.

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Deine Zeit läuft, denn mit Ende März ist die Einreichphase für die Gutscheine, die im April 2022 ausgegeben wurden und eigentlich nur bis Ende Oktober 2022 hätten laufen sollen, vorbei. Zur Erinnerung: Die Gutscheine wurden damals an rund vier Millionen Haushalte versendet. Genauso wie die eine Million noch nicht eingereichten Gutscheine können die bisher wegen fehlenden Angaben abgelehnten rund 365.000 Gutscheine noch einmal bei den Stromanbietern eingereicht werden. Auf der entsprechenden Plattform der Republik unter https://www.energiekostenausgleich.gv.at/ ist der Bonus-Status einsehbar. 

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Wie es im Bonus-Fahrplan weitergeht

Weil es für den Bonus so knapp wird, können jene Betroffenen, die den Gutschein entweder noch nicht erhalten oder verlegt haben, ihn telefonisch unter 050 233 789 neu anfordern. Was die Gutscheine bewirken? Sie verringern den Betrag der nächsten Jahresabrechnung des Stromanbieters um 150 Euro. Pro Haushalt kann nur ein Gutschein eingelöst werden, zudem gibt es eine Einkommensgrenze. 55.000 Euro jährlich beträgt diese bei Einpersonenhaushalten, 110.000 Euro bei Mehrpersonenhaushalten. Sind alle Angaben bei der Einreichung korrekt, muss der Stromanbieter die 150 Euro abziehen.

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Im März steht außerdem die Auszahlung des Pensionsbonus an. Und er ist auch die Zeit des Steuerausgleichs, mit dem sich mehr Geld zurückholen lässt. Dennoch gibt es für viele Österreicher nach dem 500-Euro-Bonus im Februar gleich im März 2023 noch einmal bis zu 500 Euro. Dabei wird es etwas komplizierter, denn der Bonus hängt mit der beschlossenen Pensionserhöhung von 5,8 bis 10,2 Prozent zusammen. Ein Teil dieser Erhöhung wird dabei als Einmalzahlung ausgeschüttet. 

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Es gilt: bis zu einer Brutto-Monatspension von 2.000 Euro gibt es eine maximal mit 500 Euro gedeckelte Auszahlung (einmalig 30 Prozent eines Brutto-Monatsbetrags), bis zu einer Pension von 2.500 Euro geht die Höhe der Zahlung immer weiter zurück. Je nach Energie-Jahresabrechnung gibt es nun auch bis zu 200 Euro an Netzkostenzuschuss und bis zu 500 Euro durch die Strompreisbremse – die Bremse schleift sich dabei vollkommen automatisch ein.

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Bis zu 2.000 Euro können sich Familien beim Familienbonus Plus holen, 550 Euro sind beim Kindermehrbetrag drin und bis zu 500 Euro gibt es beim einmaligen Teuerungsabsetzbetrag. Bis Juni 2023 gilt zudem noch die Verdoppelung der Pendlerpauschale, im September folgen 100 Euro Schulstartgeld. Im Oktober beginnt dann die Auszahlung des regionalen Klimabonus in Höhe von bis zu 200 Euro, der vorläufige Abschluss des Bonusgeld-Jahres.

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Im Herbst soll der Klimabonus allerdings sozial gestaffelt ausbezahlt werden. Die maximale Höhe beträgt dabei jedoch 200 Euro, nicht wie im Jahr 2022 500 Euro. Ab dem Jahr 2023 soll nämlich die ursprüngliche Regelung gelten, wonach sich die Höhe des Klimabonus am Wohnort der Person orientiert. Dazu gelten vier unterschiedliche Kategorien je nach Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. Bezahlt werden sollen also in Stufen je nach Wohnort 200, 167, 133 oder 100 Euro.

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