17-jährige Skispringerin starb an Virusinfektion

Die Südtiroler Skispringerin Simona Senoner ist an einer schweren Virusinfektion gestorben. Dies habe die Obduktion ergeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Konstanz am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Ein Fremdverschulden liege nicht vor.
Die 17-Jährige war am Donnerstag kurz vor dem Kontinentalcup-Bewerb in Schonach in ihrem Hotelzimmer zusammengebrochen und am Freitag in der Universitätsklinik Freiburg gestorben. Der italienische Verband hatte am Sonntag mitgeteilt, Senoner sei wohl an einer Hirnhautentzündung gestorben.

Karrierstart als Langläuferin

Die deutschen Ärzte sagen, es war wie beim plötzlichen Kindstod, wie bei Säuglingen, die in der Wiege sterben, erklärte Lydia Bernardi, Präsidentin von Senoners Skiclub, der Bild am Sonntag. Bereits am Mittwoch hatte Senoner über leichtes Fieber geklagt. Wir dachten, es ist eine banale Grippe, erklärte ihr Bruder Christian der Zeitung.

Senoner hatte ihre Sportkarriere als Langläuferin begonnen, war später jedoch zu den Skispringerinnen gewechselt. Bei der Junioren-WM 2008 in Zakopane belegte sie den zehnten Platz.
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