In der Nacht auf Freitag kontrollierte die deutsche Bundespolizei auf der Autobahn beim Grenzübergang Hörbranz einen Fernreisebus. Unter den Passagieren befand sich ein 38-jähriger Mann aus Griechenland, der sich zwar mit einem gültigen Reisepass ausweisen konnte, dessen Busticket jedoch auf eine andere Person ausgestellt war.
Als die Beamten seine Daten überprüften, reagierte das polizeiliche Fahndungssystem. Demnach war der Mann bereits von Behörden in Frankreich gemeldet worden. In der Folge nahmen ihn die Polizisten genauer unter die Lupe und durchsuchten sein Gepäck.
Dabei fanden sie knapp 17.700 Euro Bargeld, überwiegend in kleineren Geldscheinen. Zusätzlich hatte der Reisende sechs Mobiltelefone bei sich, in denen jeweils aktive SIM-Karten eingelegt waren.
Auf Fragen zur Herkunft des Geldes, zur Verwendung der Geräte sowie zu seinem Reiseziel machte der 38-Jährige laut Polizei unterschiedliche und nicht schlüssige Angaben. Daraufhin wurden sowohl das Bargeld als auch sämtliche Mobiltelefone von den Behörden sichergestellt.
Trotz der laufenden Ermittlungen durfte der Mann seine Reise im Anschluss fortsetzen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Hehlerei sowie möglicher weiterer Straftaten ermittelt.