Am Dienstag schauten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau nicht schlecht, als sie ein Auto auf der A3 stoppten. In dem Fahrzeug wurden mehrere Geldbündel entdeckt. Laut einem Bericht der "Bild" handelte es sich um einen Betrag in Millionenhöhe.
Der Lenker – ein 45-jähriger Ungar, der über Österreich nach Deutschland fahren wollte – zeigte sich gegenüber den Beamten wenig hilfsbereit. Laut der Polizei konnte der Mann "keine plausiblen Angaben zur Herkunft und Verwendung des Geldes machen".
Sowohl das Auto als auch das Bargeld wurde sichergestellt. Nun ermittelt die Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern gegen den 45-Jährigen wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Nachdem der Lenker festgenommen wurde, erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau Haftbefehl gegen den Ungarn. Er wurde einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Passau vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.