Geldwäsche-Verdacht

Im Zug nach Wien – Mann hatte 150.000 Euro bei sich

Grenzpolizisten entdeckten jetzt bei einer Kontrolle in einem ICE nach Wien einen Mann,  der ein kleines Vermögen in einem Plastiksackerl dabei hatte.
Wien Heute
06.03.2026, 11:00
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Ein Routineeinsatz mit überraschendem Fund: Bei einer Kontrolle in einem ICE haben Fahnder rund 150.000 Euro Bargeld entdeckt. Das Geld gehörte einem 39-jährigen Fahrgast aus dem Raum Wiesbaden.

Der Mann war am Sonntag mit dem ICE in Richtung Wien unterwegs, als Beamte der Grenzpolizeiinspektion Passau in den Zug einstiegen und eine verdachtsunabhängige Kontrolle durchführten. Dabei baten sie den Fahrgast, seinen Koffer zu öffnen.

150.000 Euro plus ein Bündel Franken

Im Gepäck machten die Polizisten schließlich den ungewöhnlichen Fund: In einem Plastiksackerl lagen zahlreiche Geldscheine – insgesamt rund 150.000 Euro. Zusätzlich entdeckten die Beamten noch ein Bündel Schweizer Franken.

Eine plausible Erklärung für die Herkunft des Geldes konnte der 39-Jährige laut Polizei nicht liefern. Die Beamten stellten das Bargeld daher sicher. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt.

Geld wurde eingezogen

Die deutsche Polizei verweist dabei auf eine seit Jahren geltende Rechtslage: Vermögenswerte mit unklarer Herkunft können von Ermittlern leichter eingezogen werden. Ein konkreter Straftatnachweis ist dafür nicht zwingend notwendig.

Die Beamten betonen dazu klar: "Auch die niederbayerischen Polizeidienststellen greifen vermehrt auf die rechtlichen Möglichkeiten zurück, um Taterträge zu sichern – denn: Straftaten dürfen sich nicht lohnen."

Für den 39-Jährigen endete die Zugfahrt damit nicht nur ohne Bargeld, sondern auch mit laufenden Ermittlungen der Polizei.

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