Zurück nach OÖ geschickt

Gewaltbereite Fans wollten mit Böllern zu Bayern-Match

Neun rumänischen Männern wurde bei Passau die Einreise verweigert. Die Polizei fand Böller, Sturmhauben und Hinweise auf gewaltbereite Fans.
Oberösterreich Heute
10.03.2026, 13:28
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Bei einer Grenzkontrolle auf der A3 bei Rottal-Ost hat die deutsche Bundespolizei am Freitag neun mutmaßlich gewaltbereiten Fußballfans die Einreise verweigert. Die Männer aus Rumänien waren mit einem Auto unterwegs und wollten laut eigenen Angaben nach München fahren, um das Bundesliga-Spiel zwischen Bayern München und Borussia Mönchengladbach zu besuchen.

Gegen 14.30 Uhr stoppten Fahnder der Bundespolizei Passau das Fahrzeug mit rumänischem Kennzeichen an der Kontrollstelle. Im Wagen saßen neun Männer im Alter zwischen 19 und 64 Jahren.

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Gab bereits Hinweise auf Gewalt

Eine Überprüfung zeigte rasch: Drei der Reisenden waren bereits wegen früherer Vorfälle im Fußballumfeld polizeilich registriert. In der Fahndung schien bei ihnen der Hinweis "Gewalttäter Sport" auf.

Bei der anschließenden Durchsuchung machten die Beamten weitere brisante Entdeckungen. Im Fahrzeug fanden sie mehrere Gegenstände, die typischerweise von gewaltbereiten Fans mitgeführt werden. Darunter Miniböller ohne Prüfzeichen, Sturmhauben, Handschuhe sowie Knöchelschutz.

Für die Polizei erhärtete sich damit der Verdacht, dass die Gruppe nicht nur zum Fußballschauen unterwegs war. Die Beamten leiteten Ermittlungen ein und verweigerten allen neun Männern die Einreise nach Deutschland. Die Reise nach München war damit beendet – statt ins Stadion ging es für die Gruppe noch am selben Tag wieder zurück nach Österreich.

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