Großeinsatz am Dienstag in den Morgenstunden auf der Westautobahn. Um 7.35 Uhr wurden die Feuerwehren St. Georgen im Attergau und Oberwang mit dem Einsatzstichwort "Brand LKW im Freien" auf die A1 alarmiert.
Zwischen St. Georgen im Attergau und Oberwang geriet ein Kleintransporter, der medizinische Geräte und Zubehör geladen hatte, plötzlich in Brand. Laut Einsatzleiter Robert Schönberger von der Feuerwehr St. Georgen breitete sich das Feuer rasch aus.
"Innerhalb kürzester Zeit stand der Kleintransporter in Vollbrand, bereits bei unserer Anfahrt waren die dichten Rauchschwaden weithin sichtbar", schilderte Schönberger.
Die Westautobahn musste während der ersten Stunde der Löscharbeiten in Fahrtrichtung Salzburg komplett gesperrt werden. Die Feuerwehrleute bekämpften die Flammen unter schwerem Atemschutz.
Insgesamt standen 45 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen im Einsatz. Auch die Autobahnpolizei und die Asfinag waren vor Ort. Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Laut Polizei handelt es sich beim Lenker um einen 22-jährigen Kroaten. Er war am Dienstag gegen 7.30 Uhr mit seinem Transporter auf der A1 Westautobahn Richtung Salzburg unterwegs. Im Gemeindegebiet von Oberwang bemerkte er plötzlich Rauch im Fußraum des Fahrzeugs.
Der Lenker steuerte den Wagen sofort auf den Pannenstreifen und stieg aus. Kurz darauf stand der Lieferwagen samt Ladung in Vollbrand. Die A1 musste in Fahrtrichtung Salzburg rund 45 Minuten komplett gesperrt werden, es bildete sich ein etwa acht Kilometer langer Rückstau.