2:0! Rapid holt zweiten Sieg im zweiten Spiel

Rapid jubelt über den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Qualifikationsgruppe. Gegen Innsbruck gab es ein verdientes 2:0. Auch Mattersburg punktete voll.
Zweites Spiel, zweiter Rapid-Sieg im Abstiegs-Play-off. Vor 7.400 Fans am Innsbrucker Tivoli gab es "nur" ein 2:0 für die Hütteldorfer, die Grün-Weißen ließen unglaublich viele Top-Chancen ausgenutzt. Christopher Dibon (7.) und Joker Deni Alar (88.) trafen für Rapid.

Die ersten Minuten am Tivoli hatten es in sich, eigentlich hätte es nach sieben Minuten 3:1 für die Gäste aus Hütteldorf heißen müssen. Zuerst verstolperte Christoph Knasmüllner vor dem leeren Tor (2.), setzte Zlatko Dedic einen Volley nur Zentimeter neben das Tor (5.) von Richard Strebigner, der dem Tiroler die Kugel mit einem Fehler serviert hatte. Im Gegenzug scheiterte Aliou Badji mit einem Drehschuss am Fünfer an Wacker-Goalie Christopher Knett (6.), dann war die Kugel aber im Netz. Den folgenden Eckball stocherte Christopher Dibon - es war sein erstes Spiel nach einem Seitenband-Einriss im Knie - dann zum 1:0 für Rapid über die Linie (7.).

In der 17. Minute war der Ball wieder im Innsbruck-Tor, Mert Müldür köpfte nach einem Schnitzer von Knett ein, doch Schiedsrichter Robert Schörgenhofer hatte als einziger im Stadion ein Foul gesehen. Der Rapid-Angriffswirbel ging munter weiter, in der 20. Minute schupfte Thomas Murg das Spielgerät an die Querlatte. Bis zur Pause flachte das Spiel aber ab, Innsbruck erarbeitete sich leichte Vorteile und prüfte immer wieder Strebinger.

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Rapid lässt zu viele Chancen aus



Nach Wiederanpfiff drückten die Rapidler wieder auf's Gaspedal und vergaben abermals Chancen am Fließband. Gegen die löchrige Wacker-Abwehr verfehlte der eingewechselte Marvin Potzmann in der 53. Minute knapp am langen Eck, Matthias Maak putzte einen gefinkelten Abschluss von Andrei Ivan noch von der Linie (61.). Auch Philipp Schobesberger hatte gleich nach seiner Einwechslung die Vorentscheidung am Fuß, Knett hielt aber stark (75.).

Joker Alar sticht



Zehn Minuten vor Schluss konnte es Coach Didi Kühbauer nicht fassen: Knasmüllner traf schon wieder alleine vor dem leeren Toren nicht ins Netz - unglaublich! Die Nachlässigkeit der Wiener wurde aber nicht bestraft, denn von Innsbruck kam in der Offensive auch zu wenig. In der 88. Minute war dann alles klar für Rapid, der eingewechselte Deni Alar nutzte seine Chance und schob Knett ein Gurkerl zum 2:0-Endstand.

Mattersburg bleibt dran, Admira Letzter



Erster Rapid-Jäger in der unteren Tabellenhälfte bleibt weiterhin Mattersburg. Die Burgenländer besiegten den TSV Hartberg dank einer starken zweiten Hälfte. Martin Pusic mit einem Blitz-Doppelpack (65., 69.) und Andreas Gruber ließen den SVM jubeln. Letzter bleibt die Admira, die nur ein 1:1 gegen Altach erreichte. Ein Eigentor von Benedikt Zech brachte die Südstädter (18.) in Führung, Philipp Netzer (77.) besorgte aber noch den Ausgleich.

(pip)

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