2:0! Starke Rapid gewinnt auch gegen Sturm Graz

Bild: GEPA pictures
Rekordmeister Rapid Wien feierte den vierten Sieg in Folge. Mit einem souveränen 2:0 (2:0)-Heimsieg in der 30. Runde der Bundesliga hat Rapid am Samstag die eigene Erfolgsserie prolongiert und den aufstrebenden Grazern und deren Europa-League-Ambitionen einen Dämpfer verpasst. Steffen Hofmann sorgte mit einem Tor (7.) und einem Assist für Mario Sonnleitner (9.) für die frühe Vorentscheidung, die Elf von Zoran Barisic sicherte damit Platz zwei ab.
Rekordmeister Rapid Wien feierte den vierten Sieg in Folge. Mit einem souveränen 2:0 (2:0)-Heimsieg in der 30. Runde der Bundesliga hat Rapid am Samstag die eigene Erfolgsserie fortgesetzt und den aufstrebenden Grazern und deren Europa-League-Ambitionen einen Dämpfer verpasst. Steffen Hofmann sorgte mit einem Tor (7.) und einem Assist für Mario Sonnleitner (9.) für die frühe Vorentscheidung, die Elf von Zoran Barisic sicherte damit Platz zwei ab.

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Grün-Weißer Doppelschlag

Obwohl Sturm ambitioniert startete, drückte Rapid der flotten Partie bald den grün-weißen Stempel auf. Bereits in der siebenten Minute sorgte Hofmann mit einem ebenso gefühl- wie druckvoll geschlenzten Freistoß aus rund 20 Metern ins linke untere Eck für den ersten Paukenschlag und sein  erstes Tor seit 10. November 2013 (2:2 in Grödig) . Nur zwei Minuten später war es erneut der Kapitän, der aus etwa 40 Metern mit einer weiten Freistoßflanke das 2:0 perfekt vorbereitete: Sonnleitner "segelte" durch die zögerliche Sturm-Defensive in den Fünfer und köpfelte ein.

Rapid kontrollierte in der Folge die Partie, ein Burgstaller-Schuss neben das Tor (23.) blieb aber die einzige echte weitere Chance für die Hausherren vor der Pause. Auch der Seitenwechsel änderte nicht viel am Bild, auch wenn die bemühten Grazer teilweise feldüberlegen agierten. Gefährlich wurde aber fast nur Rapid. Mehrmals musste Gratzei eingreifen, so parierte der Schlussmann gegen Sabitzer (50.), Petsos (52.), und den stark spielenden Burgstaller (57., 65.). Die Gastgeber hätten das Spiel jedenfalls früher endgültig entscheiden können, spielten aber mehrere Kontermöglichkeiten auch zu unsauber aus.

Rapid bleibt wieder ohne Gegentor

Erst als Beric eine gefährliche Djuricin-Flanke an die Stange setzte (60.), schien Sturm noch einmal Mut zu fassen. Aber selbst die Schlussoffensive der "Blackys" verpuffte nicht zuletzt dank einer soliden Rapid-Defensive. Höhepunkte blieben zwei gute Burgstaller-Chancen (90./übers Tor, 94./daneben) sowie je zwei Gelbe Karten für die beiden Teams innerhalb von nur vier Minuten (77. - 80.). Eine davon fasste Rapid-Stürmer Terrence Boyd aus, der nun für das Wiener Derby am kommenden Sonntag gesperrt ist.

Die Stimmen und die technischen Daten finden Sie auf Seite 2:

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Wir sind gut gestartet. Die ersten 30 Minuten waren ganz in Ordnung. Wir haben gewusst, dass der Gegner in der zweiten Hälfte mehr fürs Spiel machen muss und dadurch Räume für uns entstehen. Leider haben wir die zu wenig genutzt. Mir hat imponiert, dass wir heute eine Einheit zwischen Mannschaft und Fans gesehen haben. Das wir zum vierten Mal zu null gespielt haben, ist schön, trotzdem hat es immer wieder Phasen gegeben, in denen wir aufs Fußballspielen vergessen haben."

Darko Milanic (Sturm-Trainer): "Es war ein verdienter Sieg von Rapid. Sie haben die Geschenke gut ausgenützt, eines vom Schiedsrichter, eines von uns. Wir haben gekämpft, sind aber nur selten gefährlich geworden."

SK Rapid Wien - SK Sturm Graz 2:0 (2:0)

Wien, Hanappi-Stadion, 15.700, SR Drachta.

Tore: 1:0 ( 7.) Hofmann, 2:0 ( 9.) Sonnleitner

Rapid: Novota - Trimmel, Sonnleitner, Dibon, Schrammel - Petsos (87. Boskovic), Behrendt - Burgstaller, S. Hofmann, Sabitzer (57. Starkl) - Boyd (91. Schaub)

Sturm: Gratzei - Todorovski, Madl, Vujadinovic, Hölzl - Schloffer (60. Wolf), Hadzic, Offenbacher (74. Schmerböck), F. Kainz (59. Beichler) - Djuricin, Beric

Gelbe Karten: Behrendt, Petsos, Boyd bzw. Hölzl, Djuricin, Beichler, Madl
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