2:1! Rapid jubelt in Moskau und träumt vom Aufstieg

Rapid Wien jubelt über einen überraschenden Auswärtssieg. Bei Spartak Moskau triumphierten die Grün-Weißen mit 2:1 und dürfen vom Aufstieg träumen.
Moskau ist und bleibt ein guter Boden für Rapid, noch nie haben die Hütteldorfer ein Spiel in der russischen Hauptstadt verloren. In der Europa League erkämpften die Grün-Weißen einen unglaublichen 2:1-Sieg. Mert Müldür und Philipp Schobesberger drehten die Partie nach einem 0:1-Rückstand in der Schlussphase noch um. Damit springt Rapid an die Tabellenspitze und hat am letzten Spieltag ein "Finale" gegen die Glasgow Rangers.

Rapid-Trainer Didi Kühbauer überraschte mit seiner Aufstellung. Der erkrankte Mario Sonnleitner stand nicht im Kader, Kapitän Stefan Schwab musste auf der Bank Platz nehmen.

Spartak-Führung aus dem Nichts



CommentCreated with Sketch.5 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Bei -10 Grad waren die Hütteldorfer von Beginn weg die aktivere Mannschaft und drückten die Hausherren in die Defensive. Doch nach genau 20 Minuten kam zum Kälteschock auch der spielerische Tiefpunkt hinzu. Mert Müldür und Marvin Potzmann hoben das Abseits auf, Ze Luis zog alleine auf das Tor und schob Richard Strebiger ein gnadenloses Gurkerl - 1:0 für Moskau aus dem Nichts.

Die Hütteldorfer hatten immer wieder mit den langen Bällen der Russen ihre Schwierigkeiten, wirklich gefährlich wurde es aber nicht mehr - auch Christioph Knasmüllner, Deni Alar und Co. produzierten keine Chancen mehr vor dem Pausenpfiff.

Nach der Pause war offensiv mehr los. Zuerst hätte Spartak fast das 2:0 nachgelegt (52.), doch Mateo Barac konnte die Kugel noch von der Linie kratzen. Die beste Rapid-Chance ließ Deni Alar in der 63. Minute liegen, sein Drehschuss ging zu zentral auf's Tor. Das war auch seine letzte Aktion, er wurde durch Philipp Schobesberger ersetzt. Auch Kapitän Stefan Schwab kam für Dejan Ljubicic ins Spiel.

Hütteldorfer drehen das Spiel



Rapid warf in der Folge alles nach vorne und belohnte sich für den Einsatz. Mert Müldür nickte einen perfekten Eckball von Schobesberger zum verdienten 1:1-Ausgleich (80.) in die Maschen.

In der Nachspielzeit hatte es für die Rapid-Fans in Moskau plötzlich gefühlte 30 Grad! Philipp Schobesberger startete perfekt ins Loch, überhob den Spartak-Goalie und stellte auf 2:1! Ein großer Sieg für die Hütteldorfer, der der grün-weißen Seele sicher sehr gut tun wird.

Die Hütteldorfer haben damit ein "Finale" gegen die Glasgow Rangers erzwungen. Im Allianz Stadion geht es am 13. Dezember gegen die Schotten um den Aufstieg.





(Heute Sport)

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