2:3! Red Bull Salzburg beendet Rapid-Siegesserie

Red Bull Salzburg entführte in einem hitzigen Spiel gegen Rapid drei Punkte aus Wien. Mit dem 3:2 beendeten die "Bullen" auch die Hütteldorfer Erfolgsserie.
Rapid Wien musste vor 25.300 Fans im Allianz-Stadion die erste Bundesliga-Niederlage nach zwölf ungeschlagenen Pflichtspielen einstecken. Meister Salzburg drehte eine 1:0-Führung der Grün-Weißen in einen 3:2-Auswärtssieg um. Rapid wehrte sich bis zum Schluss gegen die Heimpleite, aber Salzburg brachte das Ergebnis über die Zeit.

Notbremse von Miranda?

Die Gäste aus Salzburg setzten Rapid von Beginn an unter Druck, doch hatten in der 7. Minute großes Glück. Philipp Schobesberger startete in den freien Raum, Paolo Miranda zog die Notbremse, sah aber nur Gelb. Die Grün-Weißen reklamierten nicht zu unrecht Torraub. Rapid-Goalie Richard Strebinger hatte einen sehr intensiven Arbeitstag in der Anfangsphase, hielt aber die Null fest.

Führung für Grün-Weiß

Rapid versuchte es immer wieder mit schnellen Kontern. Das Rezept wäre auch in der 27. Minute fast aufgegangen: Thomas Murg tanzte die Bullen-Defensive aus, scheiterte aber an Alex Walke, den Nachschuss setzte Keles an die Latte. Eine Minute später durften die Grün-Weißen jubeln. Nach einem Schobesberger-Freistoß legte Maximilian Hofmann per Kopf auf Dejan Ljubicic quer, der den Ball zum 1:0 über die Linie drückte.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Spitzenspiel in Wien-Hütteldorf wurde immer turbulenter. Rapid hatte Glück, denn ein Treffer von Minamino wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung von Schiedsrichter Markus Hameter nicht gegeben.

Zwei böse Watsch'n von Salzburg

Im bitterkalten Allianz-Stadion ging es aber nicht mit einer Rapid-Führung in die Halbzeit. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff tauchte Hee-Chan Hwang vor Strebinger auf und schob eiskalt zum 1:1-Ausgleich ein.

Salzburg war auch zu Beginn des zweiten Durchgangs hellwach, nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff vergaß man bei den Hütteldorfern völlig auf Andreas Ulmer, der nach einer schönen Kombination mit einem satten Schuss zur Bullen-Führung traf.

Salzburg eiskalt

Die Abwehr der Grün-Weißen war völlig von der Rolle. In der 50. Minute durfte Reinhold Yabo völlig unbedrängt durch den Strafraum spazieren und schloss zum 3:1 ab. Das Spiel war innerhalb von fünf Minuten gedreht.

In der Folge kontrollierten die Mozartstädter klar das Geschehen, Rapid wirkte wie versteinert. Salzburg drehte den Spieß um und lauerte selbst auf Konter, die Angriffe der Grün-Weißen verpufften meist. Doch pünktlich zu Beginn der Rapid-Viertelstunde keimte wieder grün-weiße Hoffnung auf. Der eingewechselte Giorgi Kvilitaia versenkte eine schöne Bolingoli-Flanke zum 2:3. Es war das erste Saison-Tor für den Georgier.

Hands-Ausgleich zählt nicht

In der 82. Minute wurde es ganz laut im Allianz-Stadion, denn der Ball war wieder im Tor der Salzburger. Doch statt des 3:3-Ausgleichs gab es Gelb für Kvilitaia, der den Ball klar mit der Hand ins Tor beförderte.

Es blieb beim knappen, aber durchaus verdienten 3:2-Auswärtserfolg für Salzburg, das mit zwei Punkten vor Sturm die Tabelle anführt. Für Rapid ist es die erste Niederlage nach zwölf ungeschlagenen Pflichtspielen. Die Hütteldorfer stehen aber weiterhin auf dem dritten Platz.




(Heute Sport)

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
WienSportFußballBundesligaSK Rapid Wien

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen